Fachtagung im Film

Die 2021 von der luxemburger Zarabina a.s.b.l. veranstaltete Fachtagung „Gezielte Werte- und Kompetenzentwicklung – die Zukunft des Corporate Learning“ kann nun auch als Video nachvollzogen werden. Zusammen mit der filmschnittstelle entstand ein Traier sowie die Dokumentation der spannenden Fachbeiträge. Im Rahmen der Tagung wurden Themen wie Corporate Learning in Krisenzeitenoder auch die Gezielte und Werte- und Kompetenzentwicklung von Mitarbeitenden präsentiert und diskutiert.

Dokumentation bei youtube

 

 

 

Reif für die Kunst: Führung inkl. Kaffee und Kuchen

Führung mit Bettina Leuchtenberg, anschließend Einladung an die gedeckte Kaffeetafel

Hans Proppe war Anfang des 20. Jahrhunderts eine schillernde Professorenpersönlichkeit an der Kunstgewerbeschule. Mit seinen visionären Ideen zu Design, Einrichtung und Lebensstil machte er von sich reden, sein künstlerischer Nachlass inspiriert bis heute. Im Rahmen der Reihe „Reif für die Kunst“ stellt die Proppe-Expertin Bettina Leuchtenberg das Werk des Trierer Lebensreformers in einer Führung durch die aktuelle Kabinettausstellung vor. Anschließend lädt das Museum zum geselligen Beisammensein an der gedeckten Kaffeetafel. Im Eintritt von 15€ sind Eintritt, Führung sowie Kaffee und Kuchen enthalten.

Freitag, 12. Mai, 14:30 Uhr
Eintritt: € 15 (inklusive Kaffee und Kuchen)

Trier-West entwickelt neues Lebensquartier

Im Bereich der ehemaligen Jägerkaserne in Trier-West tut sich etwas! Auf dem rund 6,3 Hektar großen Gelände weichen so einige ehemalige militärisch genutzte Gebäude Neubauten mit mehr als 200 Wohnungen. Der kommende Grünzug ist auch jetzt schon zu entdecken!

Bettina Leuchtenberg von der textschnittstelle durfte hierzu einen doppelseitigen Report schreiben.Das komplette Magazin kann man auf der Website der egp downloaden: egp news 2/2022

 

Bettina Leuchtenberg führt durch die Ausstellung „Hans Proppe (1875-1951). Visionär, Gestalter und Lebensreformer“

Ausstellung im Stifterkabinett des Stadtmuseums Simeonstift Trier
15. Januar bis 3. September 2023

Hans Proppe (1875-1951) war Professor an der Trierer Kunstgewebeschule. Der Lebensreformer lebte mit seiner Familie im ländlichen Euren und genoss hier die Ruhe und Abgeschiedenheit für seine Lebens- und Kunstprojekte. Foto: Nachlass Hans Proppe, Stadtmuseum Simeonstift

Hans Proppe war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig.

Anlässlich der großen Ausstellung „Why are you creative?“ von Filmemacher Hermann Vaske, die am 12. Februar startet, widmet das Stadtmuseum diesem bedeutenden kreativen Kopf erneut eine Ausstellung im Kabinettraum des Museums. Ausgewählte Stücke erzählen vom Leben und Wirken des Trierer Avantgardisten. Dabei wird deutlich, dass Vieles, was vor 100 Jahren modern und innovativ war, auch heute noch ein Thema ist: von Mazdaznan – einem Lebensstil ähnlich des Yoga oder Ayurveda – Vegetarismus, Naturnähe bis zur Idee des Gesamtkunstwerks und Künstlerkollektivs.

Grundlage der Ausstellung bilden Werke und Dokumente aus dem privaten Nachlass des Künstlers, die in den Jahren 2013, 2014 und 2022 dank Proppes Nachfahren seinen Weg ins Museum gefunden haben. Die Fotografien, Zeichnungen, Postkarten, Schriftstücke, Briefe und vom Künstler designten Möbel ermöglichen nicht nur einen tiefergehenden Blick auf Hans Proppe, sondern auch auf die Kulturgeschichte der Stadt im frühen 20. Jahrhundert.

Am ersten Ausstellungstag, dem 15. Januar, bietet Kuratorin Bettina Leuchtenberg um 14 Uhr eine kostenfreie Führung durch die Ausstellung an. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Führungen zur Architektur- und Stadtgeschichte in Trier

Die Kunsthistorikerin Bettina Leuchtenberg führt auch im neuen Jahr wieder durch das Stadtmuseum Simeonstift und die Stadt Trier. Themen sind Hans Proppe, der in einer Sonderausstellung im Stifterkabinett porträtiert wird und Friedrich Kutzbach – zu dessen 150. Geburtstag im Jahr 2023

 

Führungen im 1. Halbjahr 2023

Sonntag, 15. Januar 2023 | 14 Uhr | Eintritt frei am Eröffnungstag
Hans Proppe (1875–1951). Visionär, Gestalter, Lebensreformer
Führung zur neuen Kabinettausstellung mit Kuratorin Bettina Leuchtenberg

Freitag, 12. Mai 2023 | 14:30 Uhr | 15 € inkl. Kaffee und Kuchen
Reif für die Kunst:  Hans Proppe (1875–1951). Visionär, Gestalter und Lebensreformer

Führung mit Kuratorin Bettina Leuchtenberg

Dienstag, 20. Juni 2023 | 19 Uhr | 9 €
Kennen Sie Trier? Auf den Spuren von Friedrich Kutzbach
Stadtrundgang mit Bettina Leuchtenberg

Kunstpreis Robert Schuman: Wer wird die vier QuattroPole-Städte beim Kunstpreis Robert Schuman vertreten?

Die Kuratorinnen der nächsten Auflage des Kunstpreises Robert Schuman, die vom 11. Juni bis 20. August 2023 im Stadtmuseum Simeonstift Trier stattfinden wird, haben sich nach reiflicher Überlegung für jeweils vier Künstlerinnen und Künstler entschieden, die ihre Stadt im Wettbewerb um den Kunstpreis vertreten sollen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von einer Expertenjury vergeben und gehört zu den renommiertesten Kunstpreisen im Südwesten. Darüber hinaus ist er die bedeutendste Plattform für zeitgenössisches Kunstschaffen in der Großregion.

 

Luxemburg

Kuratorin Sandra Schwender M.A. hat für die Stadt Luxemburg folgende Künstler und Künstlerinnen nominiert:

Tessy Bauer,*1981 in Luxemburg, lebt und arbeitet in Brüssel

Tessy Bauer fühlt sich von Alltagsgegenständen angezogen, die soziologische oder symbolische Bezüge enthalten. Ihre Arbeit ist multidisziplinär, sie bedient sich verschiedener Medien, der Zeichnung, der Skulptur und der Bewegung. Was aus diesen künstlerischen Zutaten entsteht, ist eine bunte und cremige Welt, die eine Reflexion über die menschliche Haltung gegenüber dem sogenannten banalen Objekt darstellt. (www.tessybauer.be/)

Lisa Kohl, *1988 in Luxemburg, lebt und arbeitet in Luxemburg und Berlin

Lisa Kohl beschäftigt sich mit der poetischen Vorstellung von Nicht-Orten und Übergangsräumen, wie Niemandsland und Grenzzonen, während sie sich auf das menschliche Leben und Überleben konzentriert. Existenzielle Fragen begleiten ihre künstlerische Recherche auf einer metaphorischen Ebene. Sie lädt uns ein, über Identität, Grenzüberschreitung, Hoffnung und Vergeblichkeit nachzudenken. (lisa-kohl.com/)

Anni Mertens, *1995 in Luxemburg, lebt und arbeitet in Rotterdam

Anni Mertens arbeitet hauptsächlich mit Keramik, Stahl, gefundenen Objekten und viel Humor. Sie arbeitet intuitiv, spielt mit Material, Größe und Farbe. Sobald die einzelnen Skulpturen gruppiert sind, bilden sie ein Theater des Absurden. Die Werke können ortsspezifisch sein und sich auf ihre Umgebung beziehen, während die Künstlerin selbst nach unerwarteten Platzierungen und Verbindungen im Raum sucht. (www.annimertens.net/about)

Roland Quetsch, *1979 in Luxemburg, lebt und arbeitet in Luxemburg

Roland Quetschs Kunst ist fest in der Malerei verankert und bietet ihm die Möglichkeit materielle und konzeptuelle Grenzen immer wieder neu auszuloten. Der Schwerpunkt liegt bei ihm in der Entwicklung der Malerei, wobei es nicht nur um das Bild an sich geht, sondern viel mehr um die Farben, Formen und Bildträger. (www.ceyssonbenetiere.com/en/artists/roland-quetsch/).

 

Metz

Die Künstlerin und Kuratorin Vanessa Gandar, die kurzfristig für den ursprünglich vorgesehenen Kurator Marco Godinho eingesprungen ist, wählte für die Stadt Metz folgende Künstlerinnen und Künstler:

Gwendal Coulon, *1990 in Pontoise, lebt und arbeitet in Metz und Thionville

Gwendal Coulons Werke wollen weder zynischer Kommentar noch Täuschung sein, sondern rücken eher bestimmte Wesenszüge ins Blickfeld. Entlang von Verschiebungen, Bezügen und Verfremdungen lotet er die Umstände des schöpferischen Aktes aus und schreibt ihm gleichzeitig poetische Elemente ein. Dabei geht es ihm darum, die Verwerfungen und Inszenierungen des Künstlers und seiner Welt zu offenbaren. In seiner Praxis als Performance-Künstler bedient er sich ähnlicher Gesten und arbeitet mit Werkzeugen wie Playback, Zitat, Dramatisierung und Humor, um das Ereignis „Konzert“, seine Codes, seine Ästhetik und seinen Kontext zu ergründen. (www.gwendalcoulon.com)

Kim Détraux, *1994 in Montluçon, lebt und arbeitet in Metz

Die Künstlerin Kim Détraux hinterfragt unsere Beziehungen zu unserer Umwelt mithilfe umfassender Dispositive aus von ihr selbst erschaffenen Objekten, die sie bei ihren partizipativen kulinarischen Performances inszeniert, um so besondere Momente gemeinschaftlichen Erlebens zu ermöglichen. Der Akt des Essens aktiviert all unsere Sinne, er macht uns zum Mittelpunkt einer sinnlichen Erfahrung. Weiterhin gehören zu ihrem experimentellen Vorgehen die Verschiebung, Verfremdung und Dekontextualisierung der Funktion von Materialien oder Stoffen, um daraus etwas Neues entstehen zu lassen. (www.kimdetraux.fr)

Tingting Wei, *1987 in Xinjiang/China, lebt und arbeitet in Metz und Paris

Tingting Wei kommt aus der Region Xinjiang in China. In ihrer künstlerischen Praxis kombiniert sie mit Poesie und Humor einfache und harmlose Gesten, um zu neuen Lesarten des Alltäglichen zu finden. In ihren Videoarbeiten, Installationen und Zeichnungen setzt sie auf Wiederholung und Monotonie, um das Wesen der Dinge und all der kleinen Sachen, aus denen sich unsere natürliche und kulturelle Umwelt zusammensetzt, zu ergründen. (Instagram : owlweimomo)

Valentin Pierrot, *1989 in Puy-en-Velay, lebt und arbeitet in Metz und Straßburg

Die Arbeit von Valentin Pierrot ist in der Zeit verwurzelt. Die Werke, die aus seinem Schaffen resultieren, zeugen von ihrem Vergehen und sind damit Auseinandersetzung mit unserer Endlichkeit und gleichzeitig mit unserem Verhältnis zu unserer Umwelt. Pierrots Schaffen ist eng mit der Natur und ihrem Überleben verbunden, eine Reflexion über das, was weiter Bestand haben wird, eine Sammlung unserer Spuren. (valentinpierrot.info)

 

Saarbrücken

Katja Pilisi, Kuratorin für die Stadt Saarbrücken, entschied sich für folgende Künstlerinnen und Künstler:

Cone the Weird, *1979 in München, lebt und arbeitet in Saarbrücken

Cone the Weird begann 1993 mit der Wandmalerei. Er ist Mitglied des renommierten Künstlerkollektivs The Weird, das 2011 gegründet wurde. Seine Inspirationsquellen reichen von klassischer Malerei der Renaissance bis hin zu zeitgenössischer Popkultur. In Cone The Weirds Arbeiten, die häufig in Form von detailreichen, komplexen Kompositionen erscheinen, finden sich Inhalte, die teils autobiografisch, teils verschachtelt fiktiver Natur sind. Es sind poetische Geschichten, die Betrachter*innen, trotz aller Symbolhaftigkeit und Bedeutungsebenen mit doppelten Böden, reichlich Freiraum zur eigenen Interpretationen lassen. (www.instagram.com/conetheweird, www.conetheweird.de)

Sarah Niecke, *1984 in Saarbrücken, lebt und arbeitet in Saarbrücken

In ihren Arbeiten reflektiert Sarah Niecke, die 2022 ihr Diplom in Freier Kunst an der HBKsaar absolvierte, Verhältnisse digitaler wie sozialer Natur, überträgt sie in konzipierte Bewegungsabläufe und manifestiert sie durch die persönliche Dokumentation. Technische, filmische Verfremdungen und eine durch die performative Auseinandersetzung bedingte Subjektivierung sind dabei charakteristische Elemente. (Text: Stadtgalerie Saarbrücken) (www.sarahniecke.de/)

Darja Linder,*1992 in Thälmanskij/Russland, lebt und arbeitet in Saarbrücken

In ihren figurativen Malereien zeigt sich Darja Linders großes Interesse für die Geschichte des Porträts, sowohl in der Malerei als auch in der Popkultur. Sie kombiniert die Gesten alter Meister wie Da Vinci mit der farbintensiven und schrillen Ästhetik von Albumcovern aus den frühen 2000ern. Mit Sinn für Humor wirft sie Fragen auf zu Klasse, Geschlecht oder Migration. Sie beobachtet die Zusammenhänge zwischen politischen Strukturen sowie kapitalistischen und körperlichen Begierden und untersucht in ihren Gemälden, wie diese tief in unsere Identitäten hineinreichen. Ob in Selbstporträts oder Porträts von anderen, verbindet sie individuelle und kollektive Erfahrungen, um ein Gefühl von Gemeinschaft und Empowerment zu schaffen. (www.darjalinder.de/)

Felix Noll, *1995, lebt und arbeitet in Saarbrücken und DeLand, Florida)

In seiner fotografischen Arbeit beschäftigt sich Felix Noll vor allem mit Themen der Identität und Sexualität. Für seine Fotoinstallation, in der er Ausschnitte von Körperdetails in unterschiedlichen Maßstäben zu neuen, spannungsvollen Körperbildern zusammenführte, wurde er 2018 mit dem zweiten Preis im Wettbewerb um den Peter und Luise Hager-Preis ausgezeichnet. 2021 erhielt er sein Diplom im Fachbereich Kommunikationsdesign an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. (www.felixnoll.com/)

 

Trier

Für die Stadt Trier wählte Kuratorin Bettina Ghasempoor folgende Künstlerinnen und Künstler aus:

Dorothee Herrmann, *1950 in Reil, lebt und arbeitet wieder in Reil

Dorothee Herrmann erschafft ihre eigenen Objektfreiräume. Mal in kompakten, ernsten Installationen, mal in feinsinnigen Strukturen zeigt sie erfinderisch Formen in detaillierter Neuordnung. Vielseitig und doch mit einer Handschrift variiert sie die Stofflichkeit von Holz, Ton, Papier, Tuch oder auch Fotografie. Mit dem Faden entstehen Raumzeichnungen, aus Keramik neue Landschaften. (www.dorotheeherrmann.de/)

Leonie Mertes, *1967 in Neuerburg/Südeifel, lebt und arbeitet in Hüttingen

Leonie Mertes, Absolventin der Hochschule der Bildenden Künste Saar, arbeitet mit einfachen Mitteln wie Graphit, Tusche oder Kreide, um Räume zu erforschen oder zu erschaffen. Die Zeichenfläche, empfindlich und vergänglich, wird zum Handlungsort ihrer intuitiv-gestischen Arbeit. Ganz bewusst sind einige ihrer Arbeiten nur temporär angelegt und erweitern den Raum somit um eine weitere Dimension: die Zeit. (www.atelierfuerkonzeptuellemalerei.com/leonie-mertes)

Elmar Hubert, *1963 in Trier, lebt und arbeitet in Langsur

Sein Interesse gilt der Gegenwart, aktuelle Themen der Gesellschaft beschäftigen ihn und er nimmt daran Anteil. Das Zusammenspiel von Mensch und Umwelt findet in seinen Skulpturen und Installationen Ausdruck und Form. Eine besondere Rolle spielt die Bionik in seinem Werk, d. h. die Übertragung von Phänomenen der Natur auf die Technik. So schafft er Stahlskulpturen von bis zu vier Meter Höhe, die schon mehrfach im öffentlichen Raum ausgestellt wurden. (elmar-hubert-skulptur-plastik.de)

David Ebner, *1988 in Trier, lebt und arbeitet in Berlin

David Ebner beschäftigt sich in seinen Installationen mit Materialeigenschaften und ihren vermeintlichen Widersprüchen: Schwere und Leichtigkeit, Härte und Zartheit, Natürlichkeit und technische Überformung begegnen sich und werden durch Bewegung und Klang räumlich erweitert. 2018 war er nominiert für den Ramboux-Preis der Stadt Trier. (davidebner.de/)

 

Weihnachtsgedichte und -geschichten hören

Die aktuelle Ausstellung „Märchenhafte Weihnachtszeit“ im Märchenhafte Weihnachtszeit im Stadtmuseum Simeonstift bietet nicht nur Schönes für die Augen, sondern auch Spannendes für die Ohren.

Alle Geschichten wurden dabei von den Mitarbeiter*innen und Freund*innen des Museums in ihrer Muttersprache vorgelesen und sind über QR-Codes vor Ort zum Hören verfügbar.

Ins Schlaraffenland führt das von Bettina Leuchtenberg eingesprochene Gedicht.

Podcasts zum Tag des offenen Denkmals

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 11. September 2022, verbindet eine „Kulturspur durch Trier“ Programmpunkte bei verschiedenen Institutionen, Gebäuden und Plätzen und weist den Weg zu Galerien, Ateliers und Kulturstätten. Bei einem Spaziergang von Trier-West über das Herz der Innenstadt am Hauptmarkt bis zum Turm Jerusalem im Palais Walderdorff können historische Orte und ausgewählte Kulturräume multiperspektivisch und multimedial erleben werden.

Das vom städtischen Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz koordinierte Programm bietet auch zwei Podcasts, mit denen man mit informativen Fakten auf den Ohren die Römerbrücke und den Hauptmarkt entdecken und den Blick schweifen lassen kann. Produziert wurden die Podcasts von der textschnittstelle, die Texte von David Kunz hat Bettina Leuchtenberg eingesprochen.

Linktipp

 

Kennen Sie Trier? Jugendstil und Art Déco

Dienstag, 6. September 2022, 19 Uhr, 9 Euro
Fahrradtour mit Bettina Leuchtenberg

Florale Ranken und geometrische Ornamente sind typische Architekturformen, die man mit Jugendstil und Art Deco in Verbindung bringt. Auch in Trier sind noch architektonische Kleinode dieser Epochen sichtbar. Bei ihrer Reihe „Kennen Sie Trier?“ nimmt Kunst- und Architekturhistorikerin Bettina Leuchtenberg die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine Entdeckungstour durch die Innenstadt und zeigt Spuren längst vergangener Zeiten, die vom Fin de Siècle und den Goldenen 20er-Jahren erzählen. Dabei geht sie nicht nur auf die baukünstlerischen Elemente dieser Stile ein, sondern auch auf die Zeitgeschichte und die früheren Bewohner der Gebäude. Die Tour mit dem Fahrrad beginnt am Stadtmuseum Simeonstift.

Die Teilnehmenden sind gebeten, ein verkehrssicheres Fahrrad mitzubringen und die Regeln des Straßenverkehrs zu beachten.

Freier Eintritt für Studierende
Mit dem DiMiDo-Semesterticket ist die Teilnahme für Studierende der Universität Trier, Theologischen Fakultät Trier und Hochschule Trier kostenlos.

Erfolgreicher Internationaler Museumstag

Mehr als 2200 Besucherinnen und Besucher haben am vergangenen Sonntag den Weg in das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom, das Museum Karl-Marx-Haus, die Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier und das Stadtmuseum Simeonstift gefunden. Die fünf Museen der Museumsstadt Trier hatten sich wie in jedem Jahr wieder am Internationalen Museumstag beteiligt und nun wieder ein Programm vor Ort anbieten können. Nach zwei Jahren mit vorwiegend digitalen Angeboten haben die Trierer Museen der Museumsstadt einen großen Zuspruch erfahren für ihr abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Workshops und Kinderaktionen – für die ganze Familie.

 

Der Internationale Museumstag

Der Internationale Museumstag wurde 1977 vom Internationalen Museumsrat ICOM ins Leben gerufen und wird seit 1978 gefeiert. Seit 1992 wird der Tag von einem jährlich wechselnden Motto begleitet. 2022 lautete das Motto: „The Power of Museums“.