14. Trierer Museumsnacht abgesagt

Steigende Infektionszahlen lassen keine Museumsnacht zu

Die für Samstag, den 11. September 2021 angekündigte Lange Museumsnacht in Trier fällt aus. Dafür haben sich die Teams des Rheinischen Landesmuseums Trier, des Stadtmuseums Simeonstift, des Museums am Dom, des Museums Karl-Marx-Haus und der Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier nach reiflicher Überlegung entschlossen. 2021 ist bereits das zweite Mal in Folge, dass die Lange Museumsnacht wegen der Corona-Pandemie ausfällt.

Die Lange Museumsnacht lebt vom gemeinschaftlichen Erkunden von Kunst und Kultur, den besonderen Aktionen und Führungen in den Museen. Mit rund 4000 Besucherinnen und Besuchern war die Museumsnacht in den Jahren vor der Corona-Pandemie ein Event vor allem für die Trierer, die in ihren Museen gleichzeitig auch bei Musik, einem Glas Wein und kleinen Speisen einen besonderen kulturellen Abend genießen konnten.

„Das alles wird bei den aktuellen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht möglich sein“, bedauert Bettina Leuchtenberg, Koordinatorin der Museumsstadt Trier als Ausrichterin der Langen Museumsnacht. „Wir müssten bei einer Führung durch einen Raum erst einmal alle Gäste herauskomplimentieren, die sich eine Ausstellung ansehen. Erst dann könnten jeweils auch nur 25 Personen mitgehen. Dies ist logistisch ein unglaublicher Aufwand. Und vor allem ist das für unsere Besucher weder schön noch vermittelbar.“ Hinzu kommen gerade bei den kulinarischen Angeboten so aufwändige Regelungen, dass einige Caterer bereits abgesagt hätten. „Da in den einzelnen Häusern nur eine bestimme Besucherzahl erlaubt ist, rechnen wir mit Wartezeiten vor den Häusern, die wir nicht beeinflussen können“, so Leuchtenberg. „Zudem dürfen sich in manchen kleinen Ausstellungsräumen teilweise nur zwei oder drei Personen befinden – das lässt sich zwar nachhalten und kontrollieren, aber ein entspannter und schöner Museumsabend wäre das weder für die Besucher noch für die Teams in den fünf Museen. Kurz: Wir können in der Pandemie nicht nur annähernd das liefern, was unsere Gäste erwarten. Wir haben die Absage schweren Herzens getroffen und hoffen auf bessere Zeiten.“

Informationen zu den Öffnungszeiten der Museen und den aktuellen Ausstellungen finden Sie auf den Websites der einzelnen Häuser, die alle unter www.museumsstadt.de verlinkt sind.

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14. Trierer Museumsnacht

Vielfältiges Programm in den fünf Museen der Museumsstadt Trier

Am Samstag, dem 11. September 2021, öffnen das Rheinische Landesmuseum Trier, das Stadtmuseum Simeonstift, das Museum am Dom, das Museum Karl-Marx-Haus und die Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier von 18:00 bis 24:00 Uhr ihre Türen. Die Häuser bieten ein abwechslungsreiches Programm rund um ihre aktuellen Sonderausstellungen und die Dauerausstellungen an. Bereichert wird der Abend mit musikalischen und kulinarischen Angeboten. Das Programm der Trierer Museumsnacht gilt vorbehaltlich der am Veranstaltungstag geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

 

Im Museum am Dom haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die aktuelle Sonderausstellung „Gemeinsam einsam“ zu sehen. Museumsdirektor Markus Groß-Morgen und die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kirstin Jakob führen mehrmals am Abend durch die Sonderausstellung und zeigen in „Best of MaD“ Highlights der Dauerausstellung. Zusätzlich beleuchten Vorträge verschiedene Objekte aus dem Museum am Dom und der Domschatzkammer. Thema von Markus Groß-Morgen ist hier die Restaurierung des kostbaren Andreas-Tragaltars von 1992/1993.  Außerdem gibt der Museumsdirektor einen Ausblick auf die Ausstellung „Im Zeichen des Kreuzes – Eine Welt ordnet sich neu“. Unter diesem Titel präsentiert sich das Museum am Dom im kommenden Jahr bei der Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ 2022. Kirstin Jakob stellt die Goldschmiedearbeiten aus der Egbert-Werkstatt und den Egbertschrein in den historischen Quellen vor. Ein weiterer Vortrag von Jan Schmitt ist Kuno von Falkenstein gewidmet.

Das Rahmenprogramm im Museumsgarten bietet Swing mit dem Huub Dutch Duo, Leckeres von der Suppenbar ZUPPA und einen Weinausschank.

 

Im Stadtmuseum Simeonstift Trier steht die Museumsnacht im Zeichen der aktuellen Ausstellung „Orte jüdischen Lebens in Trier“ und Themen der Dauerausstellung. Passend zur Sonderausstellung ist der Film „Wie erleben Jugendliche das Judentum in Trier heute?“ zu sehen, kommentiert von Schülern des Auguste-Victoria-Gymnasiums Trier. Im Trebetasaal wird mit „MoselTweed“ regionale, nachhaltige und innovative Mode aus einem Kooperationsprojekt mit der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Trier präsentiert. Im Künstlergespräch „AnalogSonntag“ berichtet Fabian Knöbl über sein offenes Laboratorium für gestalterische Disziplinen jenseits der digitalen Welt. Familien erfahren in einer Führung Spannendes zu Tieren in der Kunst, Kinder lernen mit einfachen Tricks, Tiere leicht zu zeichnen.

Die bald schon zwei Jahre dauernde Corona-Pandemie nimmt Dr. Paula Kolz in ihrer Kostümführung in den Blick: „Kampf den Keimen. Die Hygienebeauftragte Barbara inspiziert das Museum“. Der Vortrag von Julia Niewind zeichnet mit „Pest und Cholera“ eine kleine Geschichte der Trierer Seuchen.

Zum Ende der Museumsnacht informiert Museumsdirektorin Dr. Elisabeth Dühr zum Ausstellungsteil der kommenden Landesausstellung im Stadtmuseum Simeonstift: Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst.

Musikalisch begleitet Klezmer Instrumental den Abend auf dem Kreuzgang. Zusätzlich sorgt ein gastronomisches Angebot mit Speisen und Getränken für einen schönen Rahmen, den Spätsommerabend in angenehmer Atmosphäre zu verbringen.

 

Das Karl-Marx-Haus bietet in der Trierer Museumsnacht ein Programm für Jung und Alt. Dr. Jürgen Schmidt – neuer Leiter des Karl-Marx-Hauses – berichtet in den Kurzvorträgen „Wir waren begeistert von Bebel“ über das spannungsvolle Verhältnis zwischen Karl Marx und August Bebel. Daneben gibt es Kurzvorträge von Jeannine Huster über die Familie Marx. Wer die Inhalte der Ausstellung von „Trier in die Welt“ selbst erkunden möchte, kann an der Schnitzeljagd rund um die wichtigsten Jahreszahlen in der Marx’schen Geschichte teilnehmen. Einen guten Überblick über Leben, Werk und Wirkung von Karl Marx bietet auch die Filmführung, die zu zwei Uhrzeiten startet. Kinder können Karl Marx, seiner Frau Jenny und dem besten Freund Friedrich Engels, die wir alle nur von Schwarz-Weiß-Fotos kennen, an der Malstation ein wenig Farbe verleihen.

 

Im Rheinischen Landesmuseum Trier erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm zur Sonderausstellung „ECHO. Die Aura der Antike. Werner Kroener“, die an diesem Wochenende endet.

Der Münchner Künstler Werner Kroener führt an diesem Abend bei einem Meet & Greet persönlich durch die Sonderausstellung mit leuchtender, digitaler Malerei und bietet in der Museumswerkstatt ein Mitmach-Experiment an. Zu weiteren Uhrzeiten locken Themenführungen durch die Römische Abteilung und ECHO Ausstellung.

Für das musikalische ‚Echo‘ an diesem Abend sorgt Multipercussionist-Star Christian Benning, der bereits mit Solo-Konzerten in der Hamburger Elbphilharmonie und in New York Musik-Fans begeisterte. Im Museumsinnenhof verzaubert mehrmals am Abend eine Luftakrobatik Performance des Ensembles Zirkus Goya. Darüber hinaus stimmt Museumsdirektor Dr. Marcus Reuter in einem Vortrag auf die kommende Trierer Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ 2022 ein. Nähere Informationen und bunte Mitmach-Angebote gibt es den ganzen Abend über am Aktionsstand.

Auch für Kinder und Familien gibt es wieder ein spezielles Programm: Gemeinsam geht es mit einer Führung auf Götter-Safari. In der ECHO-Kreativ-Werkstatt im Museumsinnenhof werden eigene Leuchtbilder gestaltet, mit Kunst „to go“ Ausmalbilder gesammelt, oder mit der Museumsrallye spielerisch die Sonderausstellung auf eigene Faust erkundet. Für das leibliche Wohl sorgt das Café Zeitsprung.

 

In der Museumsnacht zeigt die Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier das berühmte „Ada-Evangeliar“. Der Kodex enthält den ganz in Gold geschriebenen Text der vier Evangelien, prachtvolle Darstellungen der Evangelisten und Initialmalereien von höchstem Niveau. Auf Anregung der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, hat die Wissenschaftliche Bibliothek einen Antrag auf Aufnahme des „Ada-Evangeliars“ in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes „Memory of the Word“ gestellt.

Außerdem wird die Ausstellung „Die Zivilcourage in Trier“ in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Frieden, Arbeitskreis Trier im Nationalsozialismus eröffnet. In der bis zum 15. Oktober 2021 zu sehenden Ausstellung wird auf mutige Trierer Bürgerinnen und Bürger aufmerksam gemacht, die die jüdischen Einwohner Triers und ihre Kultur hochschätzten und sich für sie einsetzten. Diözesanarchivar Alois Thomas beispielsweise hat während des Nationalsozialismus eine Thora-Rolle aufbewahrt und sie nach dem 2. Weltkrieg der wiedergegründeten jüdischen Gemeinde zurückgeben. Daneben werden die mit der Medaille „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichneten Judenhelfer und Widerstandskämpfer Josef Höffner und Hans Eiden porträtiert.

Das Kombiticket für die 14. Trierer Museumsnacht kostet 8 Euro und beinhaltet den Eintritt in alle fünf Museen, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

 

Bitte beachten!

Das Programm der Trierer Museumsnacht gilt vorbehaltlich der am Veranstaltungstag geltenden Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Bitte beachten Sie ggf. die Hinweise zur Kontakterfassung, der 3G-Regel, zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, der Händedesinfektion und der Personenbegrenzung und zum Abstandhalten in den einzelnen Museen. Es kann eventuell zu Wartezeiten kommen. Etwaige Programmänderungen finden Sie immer aktuell unter www.museumsstadt-trier.de und auf den Webseiten der fünf Museen der Museumsstadt Trier.

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Verrückt nach Dante

Der Podcast des Monats der Wissenschaftlichen Bibliothek Trier widmet sich im August dem Trierer Franz Xaver Kraus (1840-1901), der eine exquisite Sammlung an Dante-Bänden sein Eigen nannte. Nach seinem Tod vermachte er sie der Stadt Trier. Hier kann man den Beitrag nachhören oder -lesen:
 
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Sprecherin: Bettina Leuchtenberg
Recherche und Text: Magdalena Palica
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Die Geschichte der Gutenbergbibel Trier II

Der Podcast des Monats der Wissenschaftlichen Bibliothek Trier widmet sich im Juli einem Exemplar der Er widmet sich der äußerst spannenden Geschichte der Trierer Gutenbergbibel. Hier kann man den Beitrag nachhören oder -lesen:
 
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Sprecherin: Bettina Leuchtenberg
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„Günter Grass ist eine handfeste, lustige Nudel“

Der Podcast des Monats der Wissenschaftlichen Bibliothek Trier widmet sich im Juni dem Literaturnobelpreisträger Günter Grass. Kurz vor der internationalen Auszeichnung hat er Trier besucht und ebenfalls einen Preis entgegengenommen. Hier kann man den Beitrag nachhören oder -lesen:
 
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Sprecherin: Bettina Leuchtenberg
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Erfolgreicher Internationaler Museumstag

Weit mehr als 700 Besucherinnen und Besucher haben am vergangenen Sonntag den Weg in das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom, das Museum Karl-Marx-Haus, die Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier und das Stadtmuseum Simeonstift gefunden. Die fünf Museen der Museumsstadt Trier hatten sich wie in jedem Jahr wieder am Internationalen Museumstag beteiligt und ein Programm angeboten – vor Ort und digital.

Auch in der Pandemie haben die Museen einen großen Zuspruch erfahren. Wie im vergangenen Jahr war auch 2021 ein Teil des Programms digital erfahrbar. Das Museum am Dom, das am Museumstag mehr Besucherinnen und Besucher begrüßen konnte, als seit der Wiedereröffnung Anfang März, zeigte seine aktuelle Sonderausstellung „gemeinsam einsam“.

Im Stadtmuseum Simeonstift Trier war die Sonderausstellung „Orte jüdischen Lebens in Trier“ der Publikumsmagnet. Besonders die Vorstellungen mit jiddischer Lyrik und Musik waren hier belebt und beliebt. Regen Zuspruch fand auch das Gesprächsangebot der jungen Mitglieder der Jüdischen Kultusgemeinde unter dem Motto „Meet a Jew“.

Das Museum Karl-Marx-Haus präsentierte am Internationalen Museumstag seine Ausstellung vor Ort und digital. Zahlreiche Interessierte nahmen an den virtuellen Live-Führungen und der Twitterführung teil und kamen ins Gespräch mit dem Museumsteam.

Im Rheinischen Landesmuseum Trier konnte die Dauer- und auch die Sonderausstellung ECHO besucht werden, was rege angenommen wurde. Wie in den letzten Jahren auch haben viele Familien kreativ an den Mitmach-Stationen gezeichnet, hier konnten viele Ausmalbilder für die „Kunst-Mappen“ eingesammelt werden.

Die Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier präsentierte ihre Dauerausstellung „Hundert Highlights – Kostbare Handschriften und Drucke“ und war den ganzen Tag über gut besucht.

In wenigen Fällen kam es in den Museen und den Rundgängen zu kürzeren Wartezeiten für die Gäste, was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch getan hat. Überwogen hat die große Freude, Kunst, Kultur und Geschichte in den Museen der Museumsstadt Trier wieder erleben zu können.

 

Digitale Angebote

Wer am Museumstag selbst keine Gelegenheit hatte, die Museen zu beuchen, kann einen großen Teil der digitalen Angebote auch jetzt noch auf den Homepages der Häuser abrufen. So sind die Sonderausstellungen im Stadtmuseum Simeonstift und im Landesmuseum digital zu sehen. Auch die Dauerausstellungen im Museum Karl-Marx-Haus und der Schatzkammer Trier können am heimischen Rechner entdeckt werden. Das Museum am Dom zeigt weiterhin Filme zur Geschichte des Museums und zu ausgewählten Werken.

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„Die Humanität als Religion“ von Samuel Hirsch (Trier 1854)

Der Podcast des Monats der Wissenschaftlichen Bibliothek Trier widmet sich im Mai einem Werk des Autors Samuel Hirsch und beantwortet die Frage: Wer ist dieser visionäre „Grenzgänger“, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Gerüst einer universalen „Zukunftsreligion“ skizziert, deren Verwirklichung damals und heute kaum vorstellbar, aber dennoch irgendwie notwendig erscheint? Hier kann man den Beitrag nachhören oder -lesen:
 
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Sprecherin: Bettina Leuchtenberg
Recherche und Text: Elmar P. Ittenbach, Magdalena Palica
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Internationaler Museumstag in der Museumsstadt Trier

Rheinisches Landesmuseum, Museum am Dom, Museum Karl-Marx-Haus, Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier und Stadtmuseum Simeonstift laden am Sonntag, 16. Mai 2021, von 10 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt in ihre Häuser ein – sofern die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus dies zulassen. Parallel dazu wird auch ein digitales Programm geboten, das an digitalen Endgeräten oder dem heimischen Computer erlebt werden kann.

Das Museum am Dom zeigt seine aktuelle Sonderausstellung „gemeinsam einsam“. Anhand von Gemälden, Fotografien und Skulpturen werden Bilder von menschlicher Gemeinschaft, aber auch von Einsamkeit und Alleinsein in Erinnerung gerufen, die wir alle auf die eine oder andere Art aus eigener Erfahrung kennen – und die wir in den vergangenen Monaten erlebt und durchlebt haben.

Online bietet das Museum am Dom mehrere Videos an, mit denen man nicht nur die Kunstwerke und Ausstellungen sehen, sondern auch die besondere Geschichte des Hauses in der Windstraße vom Gefängnis zum Museum entdecken kann. Eines der Videos trägt den Titel „Teufel, Tod und Welt“ und zeigt erste Überlegungen zu einem Fundstück aus der Trierer Kirche St. Gangolf. Weitere Themen sind der Trierer Dom oder der Heilige Rock. Alle Videos sind zu finden unter www.museum-am-dom-trier.de/unsere-angebote/einblicke/

 

Im Stadtmuseum Simeonstift Trier wird die Sonderausstellung „Orte jüdischen Lebens in Trier“ zu verschiedenen Uhrzeiten mit jüdischer Lyrik und Musik belebt, außerdem laden junge Mitglieder der Jüdischen Kultusgemeinde unter dem Motto „Meet a Jew“ zum Austausch ein. In Kooperation mit dem Theater Trier finden zwei Online-Aufführungen des Theaterstücks „Ein ganz gewöhnlicher Jude“ statt (Tickets über das Theater). Auf dem Kreuzgang präsentiert und kommentiert Restaurator Dimitri Scher die Restaurierung einer Skulptur. Zu den Angeboten kann man sich schon jetzt online oder per Telefon mit Angabe des gewünschten Zeitfensters anmelden: t1p.de/9mom oder Tel. 0651 718-2451.

Auch online gibt es Mitmach-Angebote des Stadtmuseums für Groß und Klein. Unter www.museum-trier.de/museumstag gibt es Kritzelblätter, Bastel-Tutorials und eine Kinderführung. Zusammen mit der mobilen Spielaktion e. V. findet über BigBlueButton ein interaktives Stabpuppentheater statt. Für die virtuelle Führung durch die Ausstellung „Orte jüdischen Lebens in Trier mit Prof. Dr. Frank G. Hirschmann ist eine Anmeldung erforderlich unter museumspaedagogik@trier.de.

Das Museum Karl-Marx-Haus präsentiert am Internationalen Museumstag seine Ausstellung vor Ort und digital. Das Museum lässt sich im Internet durch verschiedene Angebote erkunden. Zu drei definierten Uhrzeiten beginnt der filmische Rundgang „Von Trier in die Welt – Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkung bis heute“, der einen halbstündigen Einblick in das Leben und Werk von Karl Marx bietet.

An diesem Tag ist außerdem Premiere für die 360-Grad-Ansicht des Karl-Marx-Hauses, die auch Interessierten in der Ferne den virtuellen Besuch ermöglicht.

Ebenfalls zu drei weiteren Uhrzeiten bietet das Museum Führungen in der 360-Grad-Ansicht an, in der man mehr über das wechselhafte Leben von Karl Marx und seine Relevanz in der heutigen Zeit erfahren kann.

Und um 16.30 Uhr freut sich das Team des Karl-Marx-Hauses auf ein digitales Meet and Greet mit Interessierten, um die Eindrücke des Internationalen Museumstags Revue passieren zu lassen.

Die Teilnahme am filmischen Rundgang und an der Führung in der 360-Grad-Ansicht findet über die Plattform Zoom statt. Deshalb bittet das Museumsteam um Anmeldung per E-Mail mit Angabe des gewünschten Zeitfensters unter Karl-Marx-Haus@fes.de oder Telefon unter Tel. 0651 97068-0.

 

Im Rheinischen Landesmuseum Trier heißt das Motto in diesem Jahr „Es wird bunt!“ In der Sonderausstellung „ECHO. Die Aura der Antike. Werner Kroener“ zeigen die Kunstwerke des Münchner Malers, wie aktuell antike Kunst ist. Kroener vermittelt Geschichte mit Emotionen und verbindet die Antike mit der Gegenwart. Ein Gewinnspiel macht neugierig auf das nächste anstehende Projekt: die große Trierer Landesausstellung 2022 „Der Untergang des Römischen Reiches“.

Da die Zutritte coronakonform limitiert sind, lohnt sich die frühe Reservierung von Eintrittskarten, voraussichtlich freigeschaltet ab Ende April / Anfang Mai unter https://gdke.rlp.de/de/service/online-shop/online-tickets/. Aufgrund der aktuellen Lage können innerhalb der Institutionen der GDKE bis zum 30. Mai keine Präsenzangebote wie Führungen und Aktionen stattfinden.

Die digitalen Angebote des Rheinischen Landesmuseums sind am 16. Mai 2021 unter www.landesmuseum-trier.de zu finden. Als besonderes Highlight bietet der Künstler Werner Kroener einen digitalen Live-Talk über GoToMeeting® an, in dem er über seine Kunstwerke spricht und zum Austausch über seine Bilder einlädt. Bitte melden Sie sich bis zum 14. Mai, 12:00 Uhr über muspaed.rlmt@gdke.rlp.de an.

In einem „Bunten Bildermix“ werden darüber hinaus Beiträge des ECHO Malwettbewerbs 2020 digital präsentiert und DIY-Bildvorlagen laden ein, selbst kreativ zu werden. Zuletzt liefert eine Hörgeschichte über die römischen Götter Apoll und Merkur Kindern Inspiration für ein eigenes Kunstwerk.

 

Die Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier präsentiert ihre Dauerausstellung „Hundert Highlights – Kostbare Handschriften und Drucke“.

Neben einem Besuch vor Ort ist es genauso möglich, die Ausstellung online zu sehen. In der virtuellen Ausstellung richtet sich der Blick besonders auf die Farbigkeit, Schönheit und den Ideenreichtum der Handschriften und Drucke. Untermalt werden die Ansichten mit zahlreichen Audioguides, in denen Wissenswertes zu den einzelnen Stücken erzählt wird.

Ein weiterer digitaler Blick ist am Internationalen Museumstag auf das Ada-Evangeliar möglich. Das Ada-Evangeliar gilt als eine der bedeutendsten Bilderhandschriften aus der Zeit der karolingischen Kaiser. Um 800 in der Hofschule Kaiser Karls des Großen entstanden, enthält der prachtvolle Kodex den lateinischen Text der vier Evangelien. Er lässt sich digital betrachten und es werden inhaltliche Hintergründe zu diesem Meisterwerk der Kunst des Mittelalters vermittelt.

Online zu finden ist auch die Geschichte der Institution und der Charakter der Sammlung der Schatzkammer. Alle Links unter https://www.stadtbibliothek-weberbach.de/

 

PDF: Detailliertes Programm zum Download und einfachem Druck auf DIN A4

 

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Das Rheinische Landesmuseum, das Stadtmuseum Simeonstift, das Museum am Dom und die Schatzkammer der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier haben am 16. Mai von 10-17 Uhr geöffnet, das Museum Karl-Marx-Haus von 10-17:45 Uhr.

Alle Angaben zu den Vor Ort-Angebote sind vorläufig. Bitte beachten Sie die am Veranstaltungstag jeweils geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen auf den einzelnen Websites der teilnehmenden Museen. Ggfs. ist Vorausbuchung eines kostenfreien Zeitfensters bzw. Online-Tickets, Kontaktdatenerfassung, das Tragen einer medizinischen Maske und Abstand halten notwendig!

 

Der Internationale Museumstag

Der Internationale Museumstag wurde 1977 vom Internationalen Museumsrat ICOM ins Leben gerufen und wird seit 1978 gefeiert. Seit 1992 wird der Tag von einem jährlich wechselnden Motto begleitet. 2021 lautet das Motto: „Museen inspirieren die Zukunft“.

 

 

 

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Zwischen Sabbioneta und Mantua

Der Podcast des Monats der Wissenschaftlichen Bibliothek Trier widmet sich im April jüdischen Buchdruckerein in Italien.  Warum das Thema für Trier so interessant ist ? Das kann man hier nachhören oder -lesen:
Produziert wurde der Podcast von der textschnittstelle.
Sprecherin: Bettina Leuchtenberg
Recherche und Text: Magdalena Palica
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Orte jüdischen Lebens in Trier. Eine Spurensuche in Interviews

Am 21. März 2021 konnte die Ausstellung „Orte jüdischen Lebens in Trier. Eine Spurensuche in Interviews“ im Stadtmuseum Simeonstift Trier eröffnet werden – mit stimmungsvoller jiddischer Lyrik und unter den gängigen Schutzmaßnahmen.

Kern der Ausstellung sind die Medienprismen, auf denen 31 Interviews zu Orten jüdischen Lebens in Trier vorgestellt werden.

Bettina Leuchtenberg durfte sich mit der Präsentation des jüdischen Teils auf dem Hauptfriedhof Trier beteiligen. Die Orte sind parallel auf großformatigen Fotografien zu finden.


Linktipps

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