1000 Kondome aus Trier für Gabun

Aids, auf französisch SIDA, ist wesentliches Thema in den Aufklärungskampagnen von Gabun.Die Euro-Schulen Trier haben 1000 Kondome in das Albert Schweitzer Hospital in Lambaréné, Gabun gebracht. Gespendet wurden sie vom Aids-Hilfe Trier e.V.

Dringend benötigt werden sie für die pädagogische Aufklärung in Sachen Familienplanung und der Vermeidung von HIV-Infektionen.

Finden Sie hier die Links zu einigen Veröffentlichungen:

PR-Reise ins Hôpital Albert Schweitzer in Westafrika

Im Sommer macht sich die textschnittstelle auf den Weg nach Lambaréné, Gabun. Im Albert-Schweitzer-Spital macht eine Schülerin der Euro-Schulen Trier im Rahmen ihrer Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin ein Praktikum im Bereich Archiv/Dokumentation.

Ziel ist es, die überaus ambitionierte Begleitung der Schüler durch die Schulleitung vor allem bei den Praktika und auf dem Weg in das Berufsleben darzustellen.

Paulinus – Bischof, Märtyrer und Namensgeber

Die aktuelle Ausstellung des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums Trier widmet sich noch bin zum 7. September dem Bischof Paulinus (+ 385). Wegen andauernder theologischer und politischer Streitigkeiten mit dem Konstantinsohn Constantius II wurde er von diesem ins Exil nach Phrygien verbannt. Seit seine Gebeine wieder in Trier sind, wird er verehrt, um ihn ranken sich Legenden und er wurde Namensgeber für das Trierer Bistumsblatt Paulinus.

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Mit dem Laser auf den Spuren der Vergangenheit

16vor.jpgDer aktuelle Artikel auf www.16vor.de – Nachrichten aus Trier beleuchtet die denkmalpflegerischen Maßnahmen an der Liebfrauenkirche Trier. Aus virtuellen Punktewolken werden ganz reelle Pläne mit detaillierten Angaben zu nötigen Restaurierungsmaßnahmen und der nun möglichen kunst- und bauhistorischen Forschung.

…hier gehts zum Artikel, bitte klicken!

Die Rose neu erblühen lassen – die Trierer Liebfrauenbasilika

Paulinus_Nummer 18_4. Mai 2008_Die letzte SeiteEin ganzseitiger Artikel im Trierer Bistumsblatt Paulinus informiert über die aktuellen Renovierungsmaßnahen. Gleichzeitig wird die Basilika, ein Gebäude des UNESCO Weltkulturerbes digital aufgemessen.

Diese Aufgabe wird von der Trierer Firma b-fund konzept denkmal erledigt. Eine digitale Dokumentation bietet sowohl die Grundlage für die Arbeit der Restauratoren, stellt gleichsam den Kunsthistorikern wertvolles Material für die formale Analyse zur Verfügung, wie Prof. Dr. Norbert Nußbaum von der Universität Köln erläutert.

Großes Interesse an Dokumentarfilm in Berlin

Volles Haus in Kreuzberg

Mehr als 150 Interessierte besuchten am 18. April die Präsentation des Dokumentarfilms “Komm doch mit, sei ganz ruhig, wir gehen mal dahin…”. Gezeigt wurde der Film im Eduard-Fürstenberg-Saal des Berliner Gehörlosenverbandes e.V. Nach einem Vortrag des Historikers PD Dr. Thomas Schnitzler zur Entstehung des Film berichteten die Zeitzeugen Hans Lieser über die Zeit zwischen 1933 und 1945 sowie dessen Schwager Valentin Hennig über seine Bemühungen und Strapazen zur Wiedergutmachung.

In der anschließenden Diskussion betonte eine Zuschauerin die gängige Tabuisierung des Themas unter anderem auch in der Gehörlosengemeinschaft. Obwohl die Zahlen bekannt seien, würden die Opfer auch heute kaum über ihre Zwangssterilisation reden. Unter großer Anerkennung berichtete ein 89jähriger Gehörloser aus Berlin das erste Mal in der Öffentlichkeit von seiner eigenen Sterilisation. Ihm ist während der NS-Zeit das gleiche Schicksal wie Hans Lieser aus Kordel widerfahren.

Die Hauptperson des Dokumentarfilms, Hans Lieser, freut sich über die große Resonanz der Veranstaltung.Die Gebärdendolmetscherin Jana Steinkraus übersetzt den Vortrag des Historikers PD Dr. Thomas Schnitzler.

Die Zuschauer und Zuhörer beobachten und lauschen konzentriert den Ausführungen zur Entstehung des Dokumentarfilms.Der Eduard-Fürstenberg-Saal des Berliner Gehörlosenverbandes e.V. war bis auf den letzten Platz gefüllt.

 

 

 

 

Valentin Hennig, der Schwager von Hans Lieser berichtet über seine Bemühungen zur Wiedergutmachung, ebenfalls übersetzt vom Gebärdendolmetscher Armin Langwald.„Ich habe sogar mit Stolz die HJ-Uniform getragen!“ Hans Lieser berichtet anschaulich über die Zeit des Nationalsozialismus in Trier.

Eine Berliner Zuschauerin berichtet über die Zwangssterilisationen in ihrer Gemeinde.Anhaltenden Beifall erhalten die Zeitzeugen Hans Lieser, dessen Schwager Valentin Hennig und PD Dr. Thomas Schnitzler mit Moderator Thomas Zander am Ende der Veranstaltung.

Kurzfilm zum Thema Zwangssterilisation in Berlin zu sehen

gehoerlosenverband-berlin.gifAuf Einladung des Berliner Gehörlosenverbandes e.V., Brücke verbindet e.V.,
des Fördervereins der Ernst-Adolf-Eschke-Schule Berlin e.V. und des Berliner Elternvereins Hörgeschädigter e.V. wird der Kurzfilm “Komm doch mit, sei ganz ruhig, wir gehen mal dahin…” am Freitag, 18. April um 18:00 Uhr in Berlin präsentiert:

  • Friedrichstraße 12 (Kreuzberg)
  • Eduard-Fürstenberg-Saal
  • Filmabend, Vortrag und Diskussion
  • mit Gebärdensprachdolmetscher

Referenten: Dr. Thomas Schnitzler (Historiker), Hans Lieser (Zeitzeuge), Valentin Hennig, Bettina Leuchtenberg (Drehbuch, Redaktion), Harry Günzel (Kamera, Schnitt, Regie).

Eintritt: 4 €
Studenten, Arbeitslose, Mitglieder (GVB) 2 €
Schüler und Lehrer: frei
Mit Kinderbetreuung (beim Kinder- u. Jugendclub der Sinneswandel)
Verkehrsverbindung: U-Bahn U6, U1; Bus M41 – Hallesches Tor
www.deafberlin.deinfo@deafberlin.de

Fax: 030 – 2517053
Infos siehe auch RBB – Videotext, Tafel 790 ff.
Das Kommunikationsforum wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

Zum Film:

Gemeinsam mit dem Trierer Historiker PD Dr. Thomas Schnitzler recherchierten wir über das Thema „Zwangssterilisation an Männern, Frauen und Jugendlichen im NS-Staat in Trier“. Das Thema ist in den audiovisuellen Medien bisher kaum aufgearbeitet worden. Eine Informationslücke, die im Wesentlichen auf das langjährige Schweigen sowohl der Betroffenen und deren Familien selbst als auch der für die Durchführung verantwortlichen Institutionen (Gerichte, Gesundheitsämter und Krankenhäuser) zurückgeht.Grundlage der massenweise durchgeführten Zwangssterilisation ist das aus dem Jahr 1933 stammende „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (GVen). Als Erbkrankheiten galten beispielsweise „angeborener Schwachsinn, Schizophrenie, manisch-depressives Irresein, erbliche Fallsucht, erblicher Veitstanz, erbliche Blindheit, erbliche Taubheit, körperliche Missbildungen jeder Art und schwerer Alkoholismus“. Auf Grundlage dieses heute immer noch wenig bekannten NS-Gesetzes wurden in der Zeit von 1934 bis 1945 etwa 400.000 Kinder und Erwachsene zeugungsunfähig gemacht.

Ein Opfer des GVen ist ein 1925 in der Nähe von Trier geborener Gehörloser. Ein Trierer Polizist (geb. 1926) hat sich jahrelang für ihn und viele andere Zwangssterilisierte eingesetzt, damit die Betroffenen zumindest eine finanzielle Entschädigung erhielten. Seinem Engagement war es auch zu verdanken, dass das GVen schließlich 1998 – 65 Jahre nach seiner Einführung (!!!) – vom Deutschen Bundestag zum „NS-Unrecht“ erklärt und damit aufgehoben wurde.

Diese beiden hoch betagten Herren konnten wir an authentischen Orten interviewen. Dabei hat ein Dolmetscher die Erinnerungen des gehörlosen Interviewpartners synchron aus der Gebärdensprache übersetzt. Während (bzw. in Kommentierung zu) dem Interview werden auch die authentischen Orte seiner Zwangssterilisation ins Bild gerückt: das „Erbgesundheitsgericht“ als die beschlussfassende Behörde und das für die Durchführung der Operation bestimmte Krankenhaus.

Das Interview mit Hans Lieser ist der erste Erlebnisbericht von einem der 2220 Zwangssterilisationsopfer im Trierer Bezirk, der damit eine der höchsten Quoten erreichte.

  • Länge: 20:00 min.
  • Drehbuch, Redaktion: Bettina Leuchtenberg
  • Kamera, Schnitt, Regie: Harry Günzel
  • Wissenschaftliche Beratung: PD Dr. Thomas Schnitzler

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