Unlösbar. Lesung mit Thriller-Autor Jem Saylor

Trier. Am Donnerstag, dem 26. September liest Jem Saylor um 20 Uhr bei GustoAntico aus seinem Thriller „Unlösbar“. Hierin wird ein Berater in das vom Krieg zerrüttete Bosnien der 1990er Jahre geschickt. Es stellt sich heraus, dass seine Aufgabe, eine Risikoanalyse zu erstellen, riskant und lebensbedrohlich ist. Er gerät in eine Odyssee durch ganz Bosnien, in der sich kriminelle Machenschaften, persönliche Glücksgefühle, brutale Gewaltszenen und ekstatische Momente in schwindelerregendem Tempo abwechseln.

Jem Saylor wurde 1970 in Australien geboren, ist in Deutschland aufgewachsen und hat an der Universität Trier Wirtschaftswissenschaften studiert. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Consultant leitete er diverse umfangreiche Projekte von global tätigen Entwicklungsbanken. Die Idee zum vorliegenden Buch entstand in den Jahren 2000 bis 2007, als er für den Aufbau von Bankenstrukturen in die vom Krieg zerstörten Regionen des ehemaligen Jugoslawiens entsandt wurde.

Die Veranstaltung findet bei Gusto Antico bei Vali in der Gartenfeldstraße 23 statt, der Eintritt ist frei. Am Freitag, dem 18. Oktober um 16:30 Uhr liest Jem Saylor auf der Frankfurter Buchmesse in der Frankfurt Authors Corner.

 

PDF: Plakat für Download, Ausdruck & Aushang 🙂

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bauhaus – form und reform

bauhaus – form und reform. So lautet der Titel zur Landesausstellung im Landesmuseum Mainz, die am 15. September 2019 startet. Für den Katalog zur Ausstelluhng hat Bettina Leuchtenberg von der textschnittstelle einen Essay beigesteuert.

Bibliografische Angaben zum Katalog

bauhaus – form und reform
von der reformbewegung zum wohnen mit ikonen
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.)
bearbeitet von Eva Brachert
192 Seiten, 154 Abbildungen
20 x 21 cm, gebunden
Erschienen im E.A. Seemann Henschel Verlag Leipzig
Museumsausgabe 25,00 Euro
ISBN: 978-3-86502-426-8

 

Zur Ausstellung

Walter Gropius gründete 1919 in Weimar die Hochschule für Kunst und Architektur, an der das Bauhaus-Design entstand. Der Katalog zur Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ zeigt, welche Vorläufer es gab und wie die Entwicklung der legendären Kunstgewerbeschule verlief. In der Publikation werden sowohl Alltagsgegenstände der bekannten deutschen Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld und Marianne Brandt, als auch Objekte von Architekten und Designern wie dem Belgier Henry van de Velde oder dem Deutschen Egon Eiermann präsentiert.
Der Katalog enthält darüber hinaus Essays, die den Ursprung der Bauhaus-Idee skizzieren und weiterverfolgen bis zu den Wohn-Ikonen der Gegenwart. So werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gestaltungsideen der vergangenen 100 Jahre in dem Bildband dargestellt, der auch als Begleitbuch in der Ausstellung gedacht ist.
Mit Objekten u. a. von: Alvar Aalto, Peter Behrens, Theodor Bogler, Marianne Brandt, Christian Dell, Erich Dieckmann, Egon Eiermann, Marguerite Friedlaender, Walter Gropius, Otto Lindig, Gerhard Marcks, Ludwig Mies van der Rohe, Oskar Schlemmer, Henry van de Velde, Wilhelm Wagenfeld.

Weblink zur Ausstellung

 

 

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Erfolgreiche 13. Trierer Museumsnacht

Knapp 4000 Besucherinnen und Besucher in den fünf Trierer Museen

Am Samstag, dem 7. September 2019, öffneten die fünf Museen der Museumsstadt Trier bis um Mitternacht ihre Türen, um ein kulturell reichhaltiges Angebot rund um ihre Dauer- und Sonderausstellungen zu präsentieren.

Im Museum am Dom gab nochmals die Gelegenheit, die nun beendete Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ zu sehen. Hier waren Werke von elf Künstlern aus dem Grödnertal in Südtirol versammelt, die in der einen oder anderen Weise die Begegnung von Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Gott zum Thema hatten. Ganz im Zeichen der Mode stand das Stadtmuseums Simeonstift, in dem Kuratorenführungen durch die aktuelle Sonderausstellung, öffentliches Tanzen im Brunnenhof oder auch stadthistorische Themen großen Anklang fanden. Das vor einem Jahr neu eröffnete Museum Karl-Marx-Haus stellt die Museumsnacht unter das Motto von „Tussy Marx und (ihre) Familie“, unter anderem anschaulich präsentiert durch Kostümführungen mit Dr. Paula Kolz und einem szenischen Schauspiel unter der Regie von Karsten Müller. „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“ heißt die neue Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Trier, die in der Museumsnacht mit Führungen oder auch ganz individuell besucht werden konnte. Für beste Stimmung sorgte das Improvisationstheater des Spontat e.V.. Der ansonsten sehr ruhige Lesesaal der Stadtbibliothek Trier wurde in der Museumsnacht zur Kulisse für ein Zirkustheater rund um die Entstehung eines Buches, ein poetisches und zauberhaftes Schauspiel für Groß und Klein.

In allen Häusern sorgten stimmungsvolle Musik und kulinarische Köstlichkeiten für einen rundum gelungenen Abend.

In der Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ im Museum am Dom waren vor allem die Führungen bestens besucht. Hier betrachtet eine Besuchergruppe eine zeitgenössische Skulptur der Heiligen Familie. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Bei der Ausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute“ werden im Stadtmuseum Simeonstift viele Garderoben gezeigt, die im Laufe der Jahrhunderte für Tanzvergnügen angefertigt wurden. Ganz leger war der offene Tanzkurs im Brunnenhof mit Choreograf Reveriano Camil. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Ganz eintauchen in Leben und Werk von Karl Marx konnte man abseits von Theaterstück, Lesung und Führungen im Museum Karl Marx-Haus in der Hörstation gegenüber von Marx’ Sessel. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier. Das Rheinische Landesmuseum wurde zur Bühne für spontane Geschichten, Anekdoten und Irrwitziges des Trierer Improvisationstheaters Spontat e.V.. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Das Rheinische Landesmuseum wurde zur Bühne für spontane Geschichten, Anekdoten und Irrwitziges des Trierer Improvisationstheaters Spontat e.V.. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Poetisches Zirkustheater rund ums Buch bot die Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier in der Museumsnacht für Groß und Klein an. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

 

Linktipp: Ein Album mit weiteren Bildern ist zu finden auf der facebook-Seite der Museumsstadt.

 

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Von Weimar nach Trier und von Trier nach Weimar

Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar zeigt im Sommer eine Ausstellung in Trier und übernimmt im Herbst eine Ausstellung aus der Partnerstadt an der Mosel

Mit viel positiver Resonanz zeigt die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar seit dem 10. April und noch bis Ende Juli die Ausstellung „Die Bauhausbücher: ein europäisches Publikationsprojekt des Bauhauses 1924-1930“. In dieser Ausstellung werden alle 14 Bände, die zwischen 1925 und 1930 in der Publikationsreihe des Münchner Albert Langen Verlags erschienen sind, für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht. Eine besondere Rolle spielen dabei die Schutzumschläge, die heute als Ikonen der Buch- und Umschlaggestaltung der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts gelten. Die von Michael Siebenbrodt kuratierte Schau war von Anfang an als Wanderausstellung konzipiert und geht tatsächlich bereits im August auf Reisen.

Die Ausstellung wird zunächst von der Universitätsbibliothek Trier übernommen, wo sie ab dem 7. August zu sehen sein wird. Bei der Ausstellungseröffnung am 7. August um 18 Uhr werden sowohl der Präsident der Universität Trier, Prof. Michael Jäckel, als auch der Präsident der Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Winfried Speitkamp, zugegen sein.

Prof. Jäckel war auch schon im Jahr 2012 beteiligt, als in der Weimarer Universitätsbibliothek eine Ausstellung zur „Trierer Papyrussammlung“ eröffnet wurde, die auf großes Interesse stieß. Schon zu dieser Zeit hatte man verabredet, dass irgendwann eine Weimarer Ausstellung in Trier gezeigt werden sollte. Prof. Speitkamp ist sehr erfreut, dass dieses Vorhaben gerade im Bauhaus-Jahr 2019 verwirklicht wird. „Wir haben mit unserer Ausstellung zu den ‚Bauhausbüchern'“, so Prof. Speitkamp, „einen wichtigen Aspekt der Außendarstellung des Bauhauses, der tiefe Spuren in der Geschichte der Buchgestaltung hinterlassen hat, thematisiert. Ich freue mich sehr, dass diese Ausstellung jetzt auch in der Trierer Universitätsbibliothek zu sehen sein wird.“

Trierer Ausstellung von Kuratorin Bettina Leuchtenberg in Weimar

Vermittelt durch Michael Siebenbrodt wird im Herbst 2019 wiederum eine in Trier konzipierte und gezeigte Ausstellung in Weimar Station machen. Die Ausstellung „Hans Proppe: Visionär, Gestalter und Lebensreformer“, die 2017/18 im Stadtmuseum Simeonstift Trier zu sehen war, würdigt eine ungewöhnliche Gestalterpersönlichkeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit 1904 war Proppe als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig. Das Wohnhaus Proppe ist das älteste erhaltene Werk Heinrich Tessenows und das erste moderne Wohnhaus Deutschlands vor den Entwürfen des späteren Bauhauses. Vieles aus dem Leben und Wirken Hans Proppes vor rund 100 Jahren findet sich in alternativen Lebensentwürfen der Gegenwart wieder, sei es der Trend zum „Urban Gardening“, der Kommunen-Gedanke oder die Arbeit in Künstlerkollektiven. Als finanzielle Förderer für diesen Ausstellungsexport konnten die Sparkasse Trier und die Sparkasse Mittelthüringen gewonnen werden. Die Ausstellungseröffnung findet am 29. November 2019 statt.

(Medieninformation der Bauhaus-Universität Weimar, Kontakt: Dr. Frank Simon-Ritz, Universitätsbibliothek Weimar)

 

 

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13. Trierer Museumsnacht 2019

Vielfältiges Programm in fünf Trierer Museen

Am Samstag, dem 7. September 2019, öffnen das Rheinische Landesmuseum Trier, das Stadtmuseum Simeonstift, das Museum am Dom, das Museum Karl-Marx-Haus und die Schatzkammer der Stadtbibliothek von 18 bis 24 Uhr ihre Türen. Die Häuser bieten ein abwechslungsreiches Programm rund um ihre aktuellen Sonderausstellungen und die Dauerausstellungen an. Bereichert wird der Abend mit musikalischen und kulinarischen Angeboten.

 

Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht:

Im Museum am Dom haben Besucherinnen und Besucher zum letzten Mal die Möglichkeit, die aktuelle Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ zu sehen. Anlässlich der Finissage gibt es mehrere Führungen durch die Ausstellung. Hier sind Werke von elf Künstlern aus dem Grödnertal in Südtirol versammelt. Ausgewählt wurden Werke, die in der einen oder anderen Weise die Begegnung von Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Gott zum Thema hatten. Dass Begegnungen und Beziehungen zwischen Menschen nicht immer gelingen und durchaus ihre Hindernisse haben, wird an vielen der Arbeiten deutlich. Zusätzlich wird in einem Vortag das Chorgestühl aus der Mainzer Kartause vorgestellt, ein Wunderwerk der Schreinerkunst. In einer weiteren Führung werden ausgewählte Werke des Dommuseums besonders unter die Lupe genommen und die Geschichte hinter den einzelnen Stücken erläutert.

In einem Bastelworkshop haben große und kleine Kinder die Möglichkeit, selbst Intarsien herzustellen.

Das Rahmenprogramm im Museumsgarten bietet entspannte Live-Musik und Köstlichkeiten der Suppenbar ZUPPA.

 

Modeball im Simeonstift

Im Stadtmuseum Simeonstift Trier steht die Museumsnacht unter dem Motto „Modeball im Simeonstift“: Im Brunnenhof wird zum Tanzen unter professioneller Anleitung eingeladen. Passend zur Sonderausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten“  erhalten Besucherinnen und Besucher in festlicher oder extravaganter Abendgarderobe ein kleines Geschenk. Angeboten werden Kuratorenführungen durch die Modeausstellung – darunter auch eine Führung für Familien. Eine stadthistorische Führung am großen Stadtmodell beleuchtet die Entwicklung der ältesten Stadt Deutschlands. Einen modischen Spaziergang durch die Jahrhunderte macht „Frollein Edna“ in Form einer halbstündigen Kostümführung. Mehrmals am Abend werden Mode-Gutscheine des Trierer Traditionshauses Hochstetter verlost.

Kinder können im Modeatelier selbst Mode-Accessoires gestalten, das Angebot richtet sich gleichermaßen an Mädchen wie an Jungen.

Musikalisch begleitet das Trio Escorial den Abend. Der Kreuzgang mit der Wein- und Sektbar der Vereinigten Hospitien und warmen und kalte Snacks von Promomonde bietet einen schönen Rahmen, den Spätsommerabend in angenehmer Atmosphäre zu verbringen.

 

Tussy Marx und (ihre) Familie

Das vor einem Jahr neu eröffnete Museum Karl-Marx-Haus stellt die Museumsnacht unter das Motto „Tussy Marx und (ihre) Familie“. Gleich zweimal führt Jenny von Westfalen alias Dr. Paula Kolz durch das ehemalige Wohnhaus der Familie Marx. In der Kostümführung beleuchtet sie ganz persönlich das Verhältnis von Ballkönigin und Revolutionär. „Tussy, that’s me“ lautet der Titel einer Lesung, die in die Biografie von Eleanor Marx einführt. Eine Lesung unter dem Titel „Hast Du etwas potted meat gegessen und Schokolade genascht?“ gibt Einblicke in die Briefe von Mutter Jenny und ihrer Tochter Eleanor Marx. Eine Führung über Marx‘ Spagat zwischen Werk und Privatleben rundet das Programm ab, sie steht unter dem Titel „… dem ich Gesundheit, Lebensglück und Familie geopfert habe“. In zwei Teilen wird schließlich das Emanzipationsdrama „Tussy – Drei Zeiten Leben“ von Karsten Müller und Monika Wender aufgeführt.

Mit der neuen App Dusting Karl Marx können Kinder ab 12 Jahren ihr Wissen über den berühmten Sohn Triers auf ihrem Smartphone testen.

Marx‘ liebte den Wein. Köstliche Weine mit Marx-Bezug und Snacks offeriert das Weinhaus der Familie Büsching, Trier.

 

Spot an! Szenen einer römischen Stadt

Die Besucherinnen und Besucher im Rheinischen Landesmuseum Trier erwartet in der Museumsnacht ein buntes Programm rund um die neue Sonderausstellung „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“. Führungen, Improvisationstheater, eine Fotostation, Musik, Kulinarisches und kreative Angebote für Kinder versprechen einen abwechslungsreichen Abend. Führungen durch die neue Sonderausstellung laden ein, das Leben in einer römischen Großstadt am Beispiel der Metropole Trier zu entdecken. Dabei erwarten die Gäste herausragende archäologische Fundstücke wie goldene Schmuckstücke, Mosaik- und Marmorpracht. Bei der Themenführung „Gesichter einer römischen Stadt“ stehen Porträts antiker Persönlichkeiten und ihre Geschichte(n) in der Dauer- und Sonderausstellung im Mittelpunkt. Für Überraschung sorgt das legendäre sponTat Ensemble mit einem Improvisationstheater. Das Publikum darf gespannt sein, welche Szenen einer römischen Stadt sich auf der Bühne abspielen werden.

Kinder können an diesem Abend die Dauerausstellung mit dem Kinderaudioguide erkunden, die Museumsrallye zur Sonderausstellung lösen, ein Daumenkino mit Szenen einer römischen Stadt selbst gestalten oder Bilder mit Licht malen.

Auf Musikfans wartet die Trierer Band „Weinklang“, die moderne Rock-, Pop- und Schlagerklassiker akustisch interpretiert. Für das leibliche Wohl sorgt das Café Zeitsprung im Museumsinnenhof. Um sich immer an ihren Besuch in einer römischen Stadt zu erinnern, können Besucher Fotos an der Fotostation mit römischer Kulisse machen.

 

Zirkus in der Bibliothek

Eine der kostbarsten Handschriften aus dem Mittelalter ist das Ada-Evangeliar, welches während der Museumsnacht in der Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier zu sehen sein wird. Das berühmte mittelalterliche Evangelienbuch ist vollständig mit goldener Tinte auf Pergament geschrieben und wird ansonsten im Tresor aufbewahrt. Unter dem Titel „kurz und bündig“ präsentieren die Gästeführer in einer spannenden Zeitreise kostbare Handschriften von höchstem Wert und internationalem Rang. Zu zwei Terminen verwandelt sich der Lesesaal zum Zirkustheater für Groß und Klein. Hier wird  mit Theater, der Kunst des Geschichtenerzählens und diversen Zirkustechniken wie Jonglage, Rola-Bola, Zaubertricks und Seiltanz eine Fantasiewelt geschaffen. In der etwa einstündigen Geschichte wird ein kleines Wunder erzählt, die Entstehung eines Buches.

Praktisch kreativ werden kann man im Kunstatelier „ARTistin der Kirche“ bei dem die Besucher unter Anleitung von Holzschnittkünstlerin Josiane Ginter die großformatige Ada anfertigen können. Während des gemeinsamen Druckens wird eine Serie von Fotos gemacht, um sie anschließend in einen Film zu verwandeln. Einen Einblick in die vielfältigen Arbeitstechniken ihrer Restaurierungsarbeiten bieten die beiden Goldschmiedinnen Dorothé Irsch und Anna Schuh.

 

Das Kombiticket für die 13. Trierer Museumsnacht kostet 8 Euro und beinhaltet den Eintritt in alle fünf Museen, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

PDF: Das komplette Programm zum Download

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Frisch erschienen: die egp news mit Beiträgen von Bettina Leuchtenberg

Die aktuelle Augabe der egp news ist erschienen. Bettina Leuchtenberg hat hierzu zwei große Beiträge geliefert: Unter dem Titel „QUALITÄTVOLL MIT UND IN DER NATUR LEBEN“  wirft sie sie einen Blick auf die Gestaltung von Castelnau Mettheis, der Erweiterung des neuen Stadtteils in Trier-Feyen. Aufschlussreiche Interview zu Architektur, Städtebau, Mobilität und Natur konnte sie mit den Machern des Burgunder Viertels führen „BURGUNDER VIERTEL. Die Zukunft des Lebens ist grün, gemeinschaftlich und mobil“.

Linktipp:

Die egp news 1 | 2019

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Robert Schuman-Kunstpreis 2019 in Luxemburg

4 Städte – 4 Kuratoren – 16 Künstler

Seit 1991 fungiert der Robert Schuman-Kunstpreis, der den Namen eines der „Väter“ Europas trägt, als Schaufenster für die Gegenwartskunst innerhalb des Städtenetzwerks QuattroPole. Alle zwei Jahre ist er das Resultat eines fruchtbaren Austauschs zwischen Akteuren der zeitgenössischen Kunst aus den Städten Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier, die, auf Einladung eines oder mehrerer Kuratoren pro Stadt, gemeinsam eine Ausstellung von insgesamt 16 Künstlern aus der Großregion auf die Beine stellen.
2019 wird die Preisverleihung in Luxemburg stattfinden. Die Organisation des Kunstwettbewerbes und der Ausstellung obliegt dabei dem städtischen Kunstmuseum Villa Vauban in Zusammenarbeit mit dem Cercle Cité.

Kuratoren und Künstler 2019

Luxemburg
Kuratorin: Stilbé SCHROEDER, Ausstellungskoordinatorin im Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain
Die von Stilbé Schroeder für Luxemburg eingeladenen Künstler sind:
Aline BOUVY
Laura MANELLI
Claudia PASSERI
Eric SCHUMACHER

Metz
Kurator: Marc AUFRAISE, Promotion in zeitgenössischer Kunstgeschichte, Lehrbeauftragter am Institut National du Patrimoine sowie am ENSAD (Paris)
Die von Marc Aufraise für Metz eingeladenen Künstler sind:
Anaïs MARION
Marceau PENSATO
Emilie PIERSON
Thibaud SCHNEIDER

Saarbrücken
Kuratorinnen: Dr. Andrea JAHN, Direktorin der Stadtgalerie Saarbrücken / Kamila KOLESNICZENKO, freischaffende Kunsthistorikerin bei der Stadtgalerie
Die von Andrea Jahn und Kamila Kolesniczenko für Saarbrücken eingeladenen Künstler sind:
Frauke ECKHARDT
Mirjam ELBURN
Martin FELL
Ida KAMMERLOCH

Trier
Kuratorin: Bettina LEUCHTENBERG, Kunsthistorikerin und freischaffende Redakteurin, Koordinatorin von Museumsstadt Trier
Die von Bettina Leuchtenberg für Trier eingeladenen Künstler sind:
Stephan BACKES
Werner BITZIGEIO
Bettina GHASEMPOOR
Judith LEINEN

Vernissage und Preisverleihung am 21. November 2019

Die Vernissage der Ausstellungen und die Überreichung des mit 10.000 € dotierten und von einer Jury aus Kunstexperten verliehenen Preises finden am Donnerstag, dem 21. November 2019 statt. Die Arbeiten sind vom 22. November 2019 bis zum 19. Januar 2020 im Altbau der Villa Vauban und im Cercle Cité ausgestellt. Parallel dazu wird ein Begleitprogramm angeboten. Ein Katalog wird nach Eröffnung der Ausstellung verfügbar sein.

Weitere Informationen zum Robert Schuman-Kunstpreis, den Künstlern der Edition 2019 sowie das Archiv der vorangegangenen Preise sind auf der Internetseite http://www.pars.vdl.lu zu finden.

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Sommerferien im Museum

Die Trierer Museen bieten in den kommenden Sommerferien spezielle Programme und Aktivitäten für Kinder an. Im Rheinischen Landesmuseum Trier gibt es ein zweitägiges Ferienprogramm und in der Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier können Kinder an einem dreitägigen Workshop teilnehmen. Im Stadtmuseum Simeonstift dreht sich in verschiedenen Tagesaktionen rund um Mode und im Museum am Dom können Kinder in einem Zweitageskurs bildhauerisch tätig werden.

 

Rheinisches Landesmuseum Trier: Ein Tag im römischen Trier

Wie sah ein Tag im römischen Trier aus? Was tat ein Römer den ganzen Tag? Was gab es zum Frühstück? Wie putzte man sich die Zähne? Viele Fragen des Alltags werden im Sommerferienprogramm für Kinder zwischen 8-11 Jahren im Rheinischen Landesmuseum Trier erforscht. Das Programm findet am Donnerstag, 4. Juli, oder Freitag, 5. Juli 2019 jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr statt.

Bei einer spielerischen Führung probieren die Kinder römische Kleidung an, besuchen die römische Schule und erfahren an einen Tag, was die Römer an einem Gladiatorenkampf faszinierte. In einer Workshopphase stellen wir einen Gladiatorenhelm her, der dann am Nachmittag im Amphitheater in historischer Stätte unblutig getestet werden darf.

Die Termine sind einzeln zu buchen. Eine schriftliche Anmeldung ist unter der E-Mail muspaed.rlmt@gdke.rlp.de erforderlich. Das Programm kostet jeweils 18 Euro pro Person, inkl. Eintritte ins Museum bzw. Amphitheater und Material. An den Tagen können maximal 12 Kinder teilnehmen.

 

Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier: In einer Schreibwerkstatt in Trier

Schreiben wie im Mittelalter. Mittelalterliche Handschriften, eingeleitet von farbenprächtigen Initialen und eingerahmt von künstlerischem Rankenwerk faszinieren heute mehr denn je im Zeitalter der nüchternen Computerschriften. Der dreitägige Workshop mit Mechtild Bach richtet sich an Kinder zwischen acht und elf Jahren und findet vom Dienstag, 2. Juli bis Donnerstag, 4. Juli jeweils von 9:00 bis 11:30 Uhr statt.

Im Anschluss an einen Rundgang durch die Schatzkammer, bei dem originale Objekte zum Thema Schreiben im Mittelpunkt stehen, lernen die Kinder verschiedene historische Beschreibmaterialien wie Pergament und Papyrus kennen, erforschen in den Büchern wunderbare, gemalte Anfangsbuchstaben (= Initialen) und können selbst Initialen gestalten.

Eine Anmeldung für den Ferienworkshop per Telefon 0651 718-1427 od. 0651 718-1429, Fax 0651 718-1428 oder E-Mail an schatzkammer@trier.de ist erforderlich. Die Teilnahme am Workshop kostet 15 Euro, die Materialien werden gestellt. Ausführliche Informationen unter www.stadtbibliothek-weberbach.de

 

Stadtmuseum Simeonstift Trier: Sommerheckmeck und Zukunftsdiplom

Gleich zwei Angebote macht das Stadtmuseum Simeonstift in den aktuellen Sommerferien. Im Rahmen des Sommerheckmeck RLP wird der zweitägige Designworkshop „Wer spielt mit im Modezirkus“ angeboten. Am Samstag, 6. Juli von 10:00-15:00 Uhr und am Sonntag, 7. Juli von 10:00 bis 13:00 Uhr findet die Führung mit Designworkshop und Abschluss-Show statt.

Oft dreht sich alles um den richtigen Auftritt und das richtige Outfit. Im Workshop können sich die Kinder und Jugendlichen eine Rolle aussuchen und ihr eigenes Outfit gestalten. In einer Abschluss-Show tritt dann der Modezirkus vor das begeisterte Publikum. Der Workshop kostet 9 Euro.

Nicht mehr ganz neu, aber zu gut für die Tonne: Alten Klamotten wird neues Leben eingehaucht. Im Rahmen des Zukunftsdiploms der Lokalen Agenda 21 Trier bietet das Stadtmuseum den Upcycling-Workshop „Aus alt mach neu“ für Kinder ab 6 Jahren an. Am Samstag, 6. Juli und Samstag, 3. August jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, aus ihren mitgebrachten alten Kleidungsstücke etwas Neues zu machen. Der Workshop kostet jeweils 9 Euro.

Eine Anmeldung zu den beiden Veranstaltungen ist erforderlich unter Tel. 0651 718-1452 oder per E-Mail an museumspaedagogik@trier.de

 

Museum am Dom Trier

Einmal selbst Bildhauer sein. Das können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren für zwei Tage im Museum am Dom ausprobieren. Unter fachkundiger Anleitung werden sie sich zunächst zeichnerisch den Objekten nähern, bevor sie sich mit Arbeiten in Ton und schließlich in Stein ausprobieren können. Dabei können sie spielerisch lernen, wie sie sich am besten einer Form annähern, und welche Möglichkeiten die verschiedenen Materialien und Methoden bieten.

Das Programm findet am Montag, 15. und Dienstag, 16. Juli jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr statt.

Um eine verbindliche Anmeldung unter museumspaedagogik@bistum-trier.de oder telefonisch unter 0651 7105-255 wird gebeten. Der Kurs erstreckt sich über beide Termine und kostet inklusive Material 20 €. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Kinder begrenzt.

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Erfolgreicher Internationaler Museumstag in der Museumsstadt Trier

4500 Besucherinnen und Besucher haben am vergangenen Sonntag den Weg in das Rheinische Landesmuseum, das Museum am Dom, das Museum Karl-Marx-Haus, die Schatzkammer der Stadtbibliothek und das Stadtmuseum Simeonstift gefunden. Die fünf Museen der Museumsstadt Trier hatten sich wie in jedem Jahr wieder am Internationalen Museumstag beteiligt und ein rundes Programm für die ganze Familie angeboten.

Im Rheinischen Landesmuseum Trier drehte sich alles rund um das Motto „Selbstgemacht – Römische Handwerkskunst“. Ein buntes Programm für Familien, Kinder und Erwachsene lud dazu ein, bei Themenführungen, kreativen Workshops, Handwerksvorführungen und Expertengesprächen die Dauerausstellung zu besuchen. Im Stadtmuseum Simeonstift Trier wurde die Sonderausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten“ eröffnet. Zu sehen ist noch bis zum 6. Oktober 2019 Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute. „Kunst und Architektur in Vergangenheit und Gegenwart“ war Thema im Museum am Dom. Außerdem konnte man in der Sonderausstellung „Zug um Zug – was aus Figuren Menschen macht“ Werken zeitgenössischer Künstler betrachten. Das Museum Karl-Marx-Haus verzeichnete seinen hausinternen Besucherrekord an einem Internationalen Museumstag mit Kostümführungen und den Blick durch eine VR-Brille auf Karl Marx. In der Schatzkammer der Stadtbibliothek wurde mehrfach durch die Dauerausstellung „Hundert Highlights – Kostbare Handschriften und Drucke“ geführt.

Für Kinder und Familien gab es zahlreiche Mitmach- und Bastelangebote, die durchweg gut angenommen wurden. Im Rheinischen Landesmuseum wurden schmucke Glücksbringer gestaltet und im Museum Karl-Marx-Haus konnten kleine und große Kinder beim Weltverteilungsspiel lernen, wie die Weltbevölkerung und Ressourcen verteilt sind. Rallyes und ein Bastelangebot rund um Mode und alte Schriften rundeten das Programm im Stadtmuseum Simeonstift und in der Schatzkammer der Stadtbibliothek ab.

Ausblick:

Die fünf Museen der Museumsstadt Trier veranstalten in diesem Jahr noch ein weiteres gemeinsames Event. Am Samstag, dem 7. September finden die 13. Trierer Museumsnacht statt.

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MOSELPOWER – Das aktuelle Magazin der Trierer Hafengesellschaft

moselpower 26Das  aktuelle Magazin MOSELPOWER ist erschienen! Die Texte und die Textredaktion stammen von Bettina Leuchtenberg, textschnittstelle. In bestens eingespielter Zusammenarbeit mit der Trierer Agentur propeller ist auf 24 Seiten ein abwechslungsreiches Magazin entstanden, welches die vielfältigen Themen des Trierer Hafens bündelt.

Linktipp
MOSELPOWER – Das Magazin der Trierer Hafengesellschaft Juni 2019

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