Unlösbar. Lesung mit Thriller-Autor Jem Saylor

Trier. Am Donnerstag, dem 26. September liest Jem Saylor um 20 Uhr bei GustoAntico aus seinem Thriller „Unlösbar“. Hierin wird ein Berater in das vom Krieg zerrüttete Bosnien der 1990er Jahre geschickt. Es stellt sich heraus, dass seine Aufgabe, eine Risikoanalyse zu erstellen, riskant und lebensbedrohlich ist. Er gerät in eine Odyssee durch ganz Bosnien, in der sich kriminelle Machenschaften, persönliche Glücksgefühle, brutale Gewaltszenen und ekstatische Momente in schwindelerregendem Tempo abwechseln.

Jem Saylor wurde 1970 in Australien geboren, ist in Deutschland aufgewachsen und hat an der Universität Trier Wirtschaftswissenschaften studiert. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Consultant leitete er diverse umfangreiche Projekte von global tätigen Entwicklungsbanken. Die Idee zum vorliegenden Buch entstand in den Jahren 2000 bis 2007, als er für den Aufbau von Bankenstrukturen in die vom Krieg zerstörten Regionen des ehemaligen Jugoslawiens entsandt wurde.

Die Veranstaltung findet bei Gusto Antico bei Vali in der Gartenfeldstraße 23 statt, der Eintritt ist frei. Am Freitag, dem 18. Oktober um 16:30 Uhr liest Jem Saylor auf der Frankfurter Buchmesse in der Frankfurt Authors Corner.

 

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bauhaus – form und reform

bauhaus – form und reform. So lautet der Titel zur Landesausstellung im Landesmuseum Mainz, die am 15. September 2019 startet. Für den Katalog zur Ausstelluhng hat Bettina Leuchtenberg von der textschnittstelle einen Essay beigesteuert.

Bibliografische Angaben zum Katalog

bauhaus – form und reform
von der reformbewegung zum wohnen mit ikonen
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.)
bearbeitet von Eva Brachert
192 Seiten, 154 Abbildungen
20 x 21 cm, gebunden
Erschienen im E.A. Seemann Henschel Verlag Leipzig
Museumsausgabe 25,00 Euro
ISBN: 978-3-86502-426-8

 

Zur Ausstellung

Walter Gropius gründete 1919 in Weimar die Hochschule für Kunst und Architektur, an der das Bauhaus-Design entstand. Der Katalog zur Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ zeigt, welche Vorläufer es gab und wie die Entwicklung der legendären Kunstgewerbeschule verlief. In der Publikation werden sowohl Alltagsgegenstände der bekannten deutschen Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld und Marianne Brandt, als auch Objekte von Architekten und Designern wie dem Belgier Henry van de Velde oder dem Deutschen Egon Eiermann präsentiert.
Der Katalog enthält darüber hinaus Essays, die den Ursprung der Bauhaus-Idee skizzieren und weiterverfolgen bis zu den Wohn-Ikonen der Gegenwart. So werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gestaltungsideen der vergangenen 100 Jahre in dem Bildband dargestellt, der auch als Begleitbuch in der Ausstellung gedacht ist.
Mit Objekten u. a. von: Alvar Aalto, Peter Behrens, Theodor Bogler, Marianne Brandt, Christian Dell, Erich Dieckmann, Egon Eiermann, Marguerite Friedlaender, Walter Gropius, Otto Lindig, Gerhard Marcks, Ludwig Mies van der Rohe, Oskar Schlemmer, Henry van de Velde, Wilhelm Wagenfeld.

Weblink zur Ausstellung

 

 

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Erfolgreiche 13. Trierer Museumsnacht

Knapp 4000 Besucherinnen und Besucher in den fünf Trierer Museen

Am Samstag, dem 7. September 2019, öffneten die fünf Museen der Museumsstadt Trier bis um Mitternacht ihre Türen, um ein kulturell reichhaltiges Angebot rund um ihre Dauer- und Sonderausstellungen zu präsentieren.

Im Museum am Dom gab nochmals die Gelegenheit, die nun beendete Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ zu sehen. Hier waren Werke von elf Künstlern aus dem Grödnertal in Südtirol versammelt, die in der einen oder anderen Weise die Begegnung von Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Gott zum Thema hatten. Ganz im Zeichen der Mode stand das Stadtmuseums Simeonstift, in dem Kuratorenführungen durch die aktuelle Sonderausstellung, öffentliches Tanzen im Brunnenhof oder auch stadthistorische Themen großen Anklang fanden. Das vor einem Jahr neu eröffnete Museum Karl-Marx-Haus stellt die Museumsnacht unter das Motto von „Tussy Marx und (ihre) Familie“, unter anderem anschaulich präsentiert durch Kostümführungen mit Dr. Paula Kolz und einem szenischen Schauspiel unter der Regie von Karsten Müller. „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“ heißt die neue Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Trier, die in der Museumsnacht mit Führungen oder auch ganz individuell besucht werden konnte. Für beste Stimmung sorgte das Improvisationstheater des Spontat e.V.. Der ansonsten sehr ruhige Lesesaal der Stadtbibliothek Trier wurde in der Museumsnacht zur Kulisse für ein Zirkustheater rund um die Entstehung eines Buches, ein poetisches und zauberhaftes Schauspiel für Groß und Klein.

In allen Häusern sorgten stimmungsvolle Musik und kulinarische Köstlichkeiten für einen rundum gelungenen Abend.

In der Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ im Museum am Dom waren vor allem die Führungen bestens besucht. Hier betrachtet eine Besuchergruppe eine zeitgenössische Skulptur der Heiligen Familie. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Bei der Ausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute“ werden im Stadtmuseum Simeonstift viele Garderoben gezeigt, die im Laufe der Jahrhunderte für Tanzvergnügen angefertigt wurden. Ganz leger war der offene Tanzkurs im Brunnenhof mit Choreograf Reveriano Camil. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Ganz eintauchen in Leben und Werk von Karl Marx konnte man abseits von Theaterstück, Lesung und Führungen im Museum Karl Marx-Haus in der Hörstation gegenüber von Marx’ Sessel. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier. Das Rheinische Landesmuseum wurde zur Bühne für spontane Geschichten, Anekdoten und Irrwitziges des Trierer Improvisationstheaters Spontat e.V.. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Das Rheinische Landesmuseum wurde zur Bühne für spontane Geschichten, Anekdoten und Irrwitziges des Trierer Improvisationstheaters Spontat e.V.. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Poetisches Zirkustheater rund ums Buch bot die Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier in der Museumsnacht für Groß und Klein an. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

 

Linktipp: Ein Album mit weiteren Bildern ist zu finden auf der facebook-Seite der Museumsstadt.

 

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