Kennen Sie Trier? Führungen von Bettina Leuchtenberg per Pedes und Velo

Foto: Marcus Stölb

Bettina Leuchtenberg, Autorin der Architekturgeschichten und Sprecherin der Podcastst unter www.architektur-podcast.de, bietet Führungen durch Trier an. Sie finden im Rahmen der regelmäßigen Führungen und Veranstaltungen des Stadtmuseums Simeonstift Trier statt.

Aktuelle Termine:

Sonntag, 19. April 2020, 11:30 Uhr: Kennen Sie Trier? Fahrradtour zu ausgewählter Stadtarchitektur. Treffpunkt: Stadtmuseum Simeonstift Trier, Eintritt: 6,-€

Dienstag, 26. Mai 2020, 19:00 Uhr: Kennen Sie Trier? Spaziergang zu besonderer Stadtarchitektur. Treffpunkt: Stadtmuseum Simeonstift Trier, Eintritt: 6,-€

Außerhalb dieser Termine können im Stadtmuseum auch individuelle Führungen gebucht werden. Kontakt und Konditionen unter: https://www.museum-trier.de/veranstaltungen/individuelle-fuehrungen/

Danke für das Weiterleiten!
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Katalog zum Prix d’Art Robert Schuman veröffentlicht

Ab sofort ist der Katalog zum Prix d’Art Robert Schuman erhältlich – mit ausführlichen Infos zu den 16 Künstler*innen aus den Quattropole Städten Trier, Luxembourg, Metz und Saarbruecken. Die Texte zu den Trierer Prtotagonsit*innen stammen von Bettina Leuchtenberg. Vielen herzlichen Dank an das Team im Stadtmuseum Simeonstift Trier, das mich als Kuratorin für Trier bestens beraten, unterstützt und begleitet hat. Das gilt auch für die Kolleginnen in der Villa Vauban und dem Cercle Cité. 

Merci pour tous!

Der Katalog ist in den beiden Ausstellungsorten und im Stdtmuseum Simeonstift erhältlich.

Im Dezember erschienen: die aktuellen egp news

Die 2. Ausgabe der egp news im Jahr 2019 ist erschienen. Bettina Leuchtenberg hat einen großen doppelseitigen Report geliefert: Unter dem Titel „CASTELNAU MATTHEIS WIRD GRÜN, LUFTIG UND NATURNAH“  wirft sie sie nochmals einen Blick auf den neu enstehenden Stadtteil Castelnau und macht anschaulich, wie wir uns die Erweiterung von Feyen vorstellen können.

Linktipp:

Die egp news 2 | 2019

Hans Proppe (1875-1951) – Ausstellung über den Trierer Visionär, Gestalter und Lebensreformer in der Bibliothek der Bauhaus-Universität Weimar

Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar zeigt Ausstellung aus der Partnerstadt Trier

Vom 29. November 2019 bis zum 18. Januar 2020 zeigt die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar die in Trier konzipierte und gezeigte Ausstellung „Hans Proppe: Visionär, Gestalter und Lebensreformer“, die 2017/18 bereits im Stadtmuseum Trier zu sehen war. Sie würdigt eine ungewöhnliche Gestalterpersönlichkeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, dem 29. November 2019 um 17:00 Uhr statt.

Hans Proppe (1875-1951) war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig.

In den Jahren 2013 und 2014 haben die Nachkommen Hans Proppes einen großen Teil des privaten Nachlasses in die Hände des Stadtmuseums Simeonstift Trier gegeben. Zahlreiche Fotografien, Zeichnungen, Postkarten, Schriftstücke und Briefe ermöglichen damit einen tiefergehenden Blick auf Hans Proppe, der das Kulturleben zu Beginn des letzten Jahrhunderts – zur den Hochzeiten des Bauhaus –  in Trier um viele Facetten reicher gemacht hat. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Stücke, mit denen das Leben und Wirken des Trierer Avantgardisten in dem ländlich geprägten Vorort Trier-Euren lebendig wird.

Vieles, was vor 100 Jahren modern und innovativ war, ist auch heute noch Thema. Hans Proppes Weltanschauung beinhaltete neben Mazdaznan, Vegetarismus und anderem auch das Gemeinschaftserlebnis und -leben mit Freunden und Kollegen in seinem Haus im Grünen, Zentrum einer selbst organisierten Künstlerkolonie.

Die Gemeinsamkeiten zur aktuellen Urban Gardening-Bewegung, dem gemeinsamen Wohnen und Leben in Baugruppen, Kommunen oder das Arbeiten in Künstlerkollektiven sind zwar immer noch Alternativen zum Mainstream, aber durchaus lebendig.

Dass die Ausstellung als Wanderausstellung im Bauhausjahr in Weimar gezeigt werden kann, ist der Idee und Vermittlung des Weimarer Kurators Michael Siebenbrodt zu verdanken. Als finanzielle Förderer für diesen Ausstellungsexport konnten die Sparkasse Trier und die Sparkasse Mittelthüringen gewonnen werden.

 

Erste Einblicke in den Prix d’Art Robert Schuman: Presse, Einladung und Flyer

Als Kuratorin für die Stadt Trier freue ich mich, schon heute einen kleinen Einblick in die Ausstellung „Prix d‘art Robert Schuman 2019“ teilen zu können. Das monatlich erscheinende Magazin der Stadt Luxemburg „City“ stellt in seiner aktuellen Ausgabe Kurator*innen und Künstler*innen der vier Quattropole-Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier vor. Die Ausstellung ist 2019/2020 in der Villa Vauban und im Cercle Cité in Luxemburg zu sehen.

Hier der Link zum Magazin: City, November 2019

Einladung zur Vernissage

 

Flyer zur Ausstellung

Unlösbar. Lesung mit Thriller-Autor Jem Saylor

Trier. Am Donnerstag, dem 26. September liest Jem Saylor um 20 Uhr bei GustoAntico aus seinem Thriller „Unlösbar“. Hierin wird ein Berater in das vom Krieg zerrüttete Bosnien der 1990er Jahre geschickt. Es stellt sich heraus, dass seine Aufgabe, eine Risikoanalyse zu erstellen, riskant und lebensbedrohlich ist. Er gerät in eine Odyssee durch ganz Bosnien, in der sich kriminelle Machenschaften, persönliche Glücksgefühle, brutale Gewaltszenen und ekstatische Momente in schwindelerregendem Tempo abwechseln.

Jem Saylor wurde 1970 in Australien geboren, ist in Deutschland aufgewachsen und hat an der Universität Trier Wirtschaftswissenschaften studiert. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Consultant leitete er diverse umfangreiche Projekte von global tätigen Entwicklungsbanken. Die Idee zum vorliegenden Buch entstand in den Jahren 2000 bis 2007, als er für den Aufbau von Bankenstrukturen in die vom Krieg zerstörten Regionen des ehemaligen Jugoslawiens entsandt wurde.

Die Veranstaltung findet bei Gusto Antico bei Vali in der Gartenfeldstraße 23 statt, der Eintritt ist frei. Am Freitag, dem 18. Oktober um 16:30 Uhr liest Jem Saylor auf der Frankfurter Buchmesse in der Frankfurt Authors Corner.

 

PDF: Plakat für Download, Ausdruck & Aushang 🙂

bauhaus – form und reform

bauhaus – form und reform. So lautet der Titel zur Landesausstellung im Landesmuseum Mainz, die am 15. September 2019 startet. Für den Katalog zur Ausstelluhng hat Bettina Leuchtenberg von der textschnittstelle einen Essay beigesteuert.

Bibliografische Angaben zum Katalog

bauhaus – form und reform
von der reformbewegung zum wohnen mit ikonen
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.)
bearbeitet von Eva Brachert
192 Seiten, 154 Abbildungen
20 x 21 cm, gebunden
Erschienen im E.A. Seemann Henschel Verlag Leipzig
Museumsausgabe 25,00 Euro
ISBN: 978-3-86502-426-8

 

Zur Ausstellung

Walter Gropius gründete 1919 in Weimar die Hochschule für Kunst und Architektur, an der das Bauhaus-Design entstand. Der Katalog zur Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ zeigt, welche Vorläufer es gab und wie die Entwicklung der legendären Kunstgewerbeschule verlief. In der Publikation werden sowohl Alltagsgegenstände der bekannten deutschen Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld und Marianne Brandt, als auch Objekte von Architekten und Designern wie dem Belgier Henry van de Velde oder dem Deutschen Egon Eiermann präsentiert.
Der Katalog enthält darüber hinaus Essays, die den Ursprung der Bauhaus-Idee skizzieren und weiterverfolgen bis zu den Wohn-Ikonen der Gegenwart. So werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gestaltungsideen der vergangenen 100 Jahre in dem Bildband dargestellt, der auch als Begleitbuch in der Ausstellung gedacht ist.
Mit Objekten u. a. von: Alvar Aalto, Peter Behrens, Theodor Bogler, Marianne Brandt, Christian Dell, Erich Dieckmann, Egon Eiermann, Marguerite Friedlaender, Walter Gropius, Otto Lindig, Gerhard Marcks, Ludwig Mies van der Rohe, Oskar Schlemmer, Henry van de Velde, Wilhelm Wagenfeld.

Weblink zur Ausstellung

 

 

Erfolgreiche 13. Trierer Museumsnacht

Knapp 4000 Besucherinnen und Besucher in den fünf Trierer Museen

Am Samstag, dem 7. September 2019, öffneten die fünf Museen der Museumsstadt Trier bis um Mitternacht ihre Türen, um ein kulturell reichhaltiges Angebot rund um ihre Dauer- und Sonderausstellungen zu präsentieren.

Im Museum am Dom gab nochmals die Gelegenheit, die nun beendete Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ zu sehen. Hier waren Werke von elf Künstlern aus dem Grödnertal in Südtirol versammelt, die in der einen oder anderen Weise die Begegnung von Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Gott zum Thema hatten. Ganz im Zeichen der Mode stand das Stadtmuseums Simeonstift, in dem Kuratorenführungen durch die aktuelle Sonderausstellung, öffentliches Tanzen im Brunnenhof oder auch stadthistorische Themen großen Anklang fanden. Das vor einem Jahr neu eröffnete Museum Karl-Marx-Haus stellt die Museumsnacht unter das Motto von „Tussy Marx und (ihre) Familie“, unter anderem anschaulich präsentiert durch Kostümführungen mit Dr. Paula Kolz und einem szenischen Schauspiel unter der Regie von Karsten Müller. „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“ heißt die neue Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Trier, die in der Museumsnacht mit Führungen oder auch ganz individuell besucht werden konnte. Für beste Stimmung sorgte das Improvisationstheater des Spontat e.V.. Der ansonsten sehr ruhige Lesesaal der Stadtbibliothek Trier wurde in der Museumsnacht zur Kulisse für ein Zirkustheater rund um die Entstehung eines Buches, ein poetisches und zauberhaftes Schauspiel für Groß und Klein.

In allen Häusern sorgten stimmungsvolle Musik und kulinarische Köstlichkeiten für einen rundum gelungenen Abend.

In der Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ im Museum am Dom waren vor allem die Führungen bestens besucht. Hier betrachtet eine Besuchergruppe eine zeitgenössische Skulptur der Heiligen Familie. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Bei der Ausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute“ werden im Stadtmuseum Simeonstift viele Garderoben gezeigt, die im Laufe der Jahrhunderte für Tanzvergnügen angefertigt wurden. Ganz leger war der offene Tanzkurs im Brunnenhof mit Choreograf Reveriano Camil. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Ganz eintauchen in Leben und Werk von Karl Marx konnte man abseits von Theaterstück, Lesung und Führungen im Museum Karl Marx-Haus in der Hörstation gegenüber von Marx’ Sessel. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier. Das Rheinische Landesmuseum wurde zur Bühne für spontane Geschichten, Anekdoten und Irrwitziges des Trierer Improvisationstheaters Spontat e.V.. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Das Rheinische Landesmuseum wurde zur Bühne für spontane Geschichten, Anekdoten und Irrwitziges des Trierer Improvisationstheaters Spontat e.V.. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

Poetisches Zirkustheater rund ums Buch bot die Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier in der Museumsnacht für Groß und Klein an. Foto: Bettina Leuchtenberg, Museumsstadt Trier.

 

Linktipp: Ein Album mit weiteren Bildern ist zu finden auf der facebook-Seite der Museumsstadt.

 

Von Weimar nach Trier und von Trier nach Weimar

Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar zeigt im Sommer eine Ausstellung in Trier und übernimmt im Herbst eine Ausstellung aus der Partnerstadt an der Mosel

Mit viel positiver Resonanz zeigt die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar seit dem 10. April und noch bis Ende Juli die Ausstellung „Die Bauhausbücher: ein europäisches Publikationsprojekt des Bauhauses 1924-1930“. In dieser Ausstellung werden alle 14 Bände, die zwischen 1925 und 1930 in der Publikationsreihe des Münchner Albert Langen Verlags erschienen sind, für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht. Eine besondere Rolle spielen dabei die Schutzumschläge, die heute als Ikonen der Buch- und Umschlaggestaltung der 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts gelten. Die von Michael Siebenbrodt kuratierte Schau war von Anfang an als Wanderausstellung konzipiert und geht tatsächlich bereits im August auf Reisen.

Die Ausstellung wird zunächst von der Universitätsbibliothek Trier übernommen, wo sie ab dem 7. August zu sehen sein wird. Bei der Ausstellungseröffnung am 7. August um 18 Uhr werden sowohl der Präsident der Universität Trier, Prof. Michael Jäckel, als auch der Präsident der Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Winfried Speitkamp, zugegen sein.

Prof. Jäckel war auch schon im Jahr 2012 beteiligt, als in der Weimarer Universitätsbibliothek eine Ausstellung zur „Trierer Papyrussammlung“ eröffnet wurde, die auf großes Interesse stieß. Schon zu dieser Zeit hatte man verabredet, dass irgendwann eine Weimarer Ausstellung in Trier gezeigt werden sollte. Prof. Speitkamp ist sehr erfreut, dass dieses Vorhaben gerade im Bauhaus-Jahr 2019 verwirklicht wird. „Wir haben mit unserer Ausstellung zu den ‚Bauhausbüchern'“, so Prof. Speitkamp, „einen wichtigen Aspekt der Außendarstellung des Bauhauses, der tiefe Spuren in der Geschichte der Buchgestaltung hinterlassen hat, thematisiert. Ich freue mich sehr, dass diese Ausstellung jetzt auch in der Trierer Universitätsbibliothek zu sehen sein wird.“

Trierer Ausstellung von Kuratorin Bettina Leuchtenberg in Weimar

Vermittelt durch Michael Siebenbrodt wird im Herbst 2019 wiederum eine in Trier konzipierte und gezeigte Ausstellung in Weimar Station machen. Die Ausstellung „Hans Proppe: Visionär, Gestalter und Lebensreformer“, die 2017/18 im Stadtmuseum Simeonstift Trier zu sehen war, würdigt eine ungewöhnliche Gestalterpersönlichkeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit 1904 war Proppe als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig. Das Wohnhaus Proppe ist das älteste erhaltene Werk Heinrich Tessenows und das erste moderne Wohnhaus Deutschlands vor den Entwürfen des späteren Bauhauses. Vieles aus dem Leben und Wirken Hans Proppes vor rund 100 Jahren findet sich in alternativen Lebensentwürfen der Gegenwart wieder, sei es der Trend zum „Urban Gardening“, der Kommunen-Gedanke oder die Arbeit in Künstlerkollektiven. Als finanzielle Förderer für diesen Ausstellungsexport konnten die Sparkasse Trier und die Sparkasse Mittelthüringen gewonnen werden. Die Ausstellungseröffnung findet am 29. November 2019 statt.

(Medieninformation der Bauhaus-Universität Weimar, Kontakt: Dr. Frank Simon-Ritz, Universitätsbibliothek Weimar)

 

 

13. Trierer Museumsnacht 2019

Vielfältiges Programm in fünf Trierer Museen

Am Samstag, dem 7. September 2019, öffnen das Rheinische Landesmuseum Trier, das Stadtmuseum Simeonstift, das Museum am Dom, das Museum Karl-Marx-Haus und die Schatzkammer der Stadtbibliothek von 18 bis 24 Uhr ihre Türen. Die Häuser bieten ein abwechslungsreiches Programm rund um ihre aktuellen Sonderausstellungen und die Dauerausstellungen an. Bereichert wird der Abend mit musikalischen und kulinarischen Angeboten.

 

Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht:

Im Museum am Dom haben Besucherinnen und Besucher zum letzten Mal die Möglichkeit, die aktuelle Sonderausstellung „Zug um Zug – Was aus Figuren Menschen macht“ zu sehen. Anlässlich der Finissage gibt es mehrere Führungen durch die Ausstellung. Hier sind Werke von elf Künstlern aus dem Grödnertal in Südtirol versammelt. Ausgewählt wurden Werke, die in der einen oder anderen Weise die Begegnung von Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Gott zum Thema hatten. Dass Begegnungen und Beziehungen zwischen Menschen nicht immer gelingen und durchaus ihre Hindernisse haben, wird an vielen der Arbeiten deutlich. Zusätzlich wird in einem Vortag das Chorgestühl aus der Mainzer Kartause vorgestellt, ein Wunderwerk der Schreinerkunst. In einer weiteren Führung werden ausgewählte Werke des Dommuseums besonders unter die Lupe genommen und die Geschichte hinter den einzelnen Stücken erläutert.

In einem Bastelworkshop haben große und kleine Kinder die Möglichkeit, selbst Intarsien herzustellen.

Das Rahmenprogramm im Museumsgarten bietet entspannte Live-Musik und Köstlichkeiten der Suppenbar ZUPPA.

 

Modeball im Simeonstift

Im Stadtmuseum Simeonstift Trier steht die Museumsnacht unter dem Motto „Modeball im Simeonstift“: Im Brunnenhof wird zum Tanzen unter professioneller Anleitung eingeladen. Passend zur Sonderausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten“  erhalten Besucherinnen und Besucher in festlicher oder extravaganter Abendgarderobe ein kleines Geschenk. Angeboten werden Kuratorenführungen durch die Modeausstellung – darunter auch eine Führung für Familien. Eine stadthistorische Führung am großen Stadtmodell beleuchtet die Entwicklung der ältesten Stadt Deutschlands. Einen modischen Spaziergang durch die Jahrhunderte macht „Frollein Edna“ in Form einer halbstündigen Kostümführung. Mehrmals am Abend werden Mode-Gutscheine des Trierer Traditionshauses Hochstetter verlost.

Kinder können im Modeatelier selbst Mode-Accessoires gestalten, das Angebot richtet sich gleichermaßen an Mädchen wie an Jungen.

Musikalisch begleitet das Trio Escorial den Abend. Der Kreuzgang mit der Wein- und Sektbar der Vereinigten Hospitien und warmen und kalte Snacks von Promomonde bietet einen schönen Rahmen, den Spätsommerabend in angenehmer Atmosphäre zu verbringen.

 

Tussy Marx und (ihre) Familie

Das vor einem Jahr neu eröffnete Museum Karl-Marx-Haus stellt die Museumsnacht unter das Motto „Tussy Marx und (ihre) Familie“. Gleich zweimal führt Jenny von Westfalen alias Dr. Paula Kolz durch das ehemalige Wohnhaus der Familie Marx. In der Kostümführung beleuchtet sie ganz persönlich das Verhältnis von Ballkönigin und Revolutionär. „Tussy, that’s me“ lautet der Titel einer Lesung, die in die Biografie von Eleanor Marx einführt. Eine Lesung unter dem Titel „Hast Du etwas potted meat gegessen und Schokolade genascht?“ gibt Einblicke in die Briefe von Mutter Jenny und ihrer Tochter Eleanor Marx. Eine Führung über Marx‘ Spagat zwischen Werk und Privatleben rundet das Programm ab, sie steht unter dem Titel „… dem ich Gesundheit, Lebensglück und Familie geopfert habe“. In zwei Teilen wird schließlich das Emanzipationsdrama „Tussy – Drei Zeiten Leben“ von Karsten Müller und Monika Wender aufgeführt.

Mit der neuen App Dusting Karl Marx können Kinder ab 12 Jahren ihr Wissen über den berühmten Sohn Triers auf ihrem Smartphone testen.

Marx‘ liebte den Wein. Köstliche Weine mit Marx-Bezug und Snacks offeriert das Weinhaus der Familie Büsching, Trier.

 

Spot an! Szenen einer römischen Stadt

Die Besucherinnen und Besucher im Rheinischen Landesmuseum Trier erwartet in der Museumsnacht ein buntes Programm rund um die neue Sonderausstellung „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“. Führungen, Improvisationstheater, eine Fotostation, Musik, Kulinarisches und kreative Angebote für Kinder versprechen einen abwechslungsreichen Abend. Führungen durch die neue Sonderausstellung laden ein, das Leben in einer römischen Großstadt am Beispiel der Metropole Trier zu entdecken. Dabei erwarten die Gäste herausragende archäologische Fundstücke wie goldene Schmuckstücke, Mosaik- und Marmorpracht. Bei der Themenführung „Gesichter einer römischen Stadt“ stehen Porträts antiker Persönlichkeiten und ihre Geschichte(n) in der Dauer- und Sonderausstellung im Mittelpunkt. Für Überraschung sorgt das legendäre sponTat Ensemble mit einem Improvisationstheater. Das Publikum darf gespannt sein, welche Szenen einer römischen Stadt sich auf der Bühne abspielen werden.

Kinder können an diesem Abend die Dauerausstellung mit dem Kinderaudioguide erkunden, die Museumsrallye zur Sonderausstellung lösen, ein Daumenkino mit Szenen einer römischen Stadt selbst gestalten oder Bilder mit Licht malen.

Auf Musikfans wartet die Trierer Band „Weinklang“, die moderne Rock-, Pop- und Schlagerklassiker akustisch interpretiert. Für das leibliche Wohl sorgt das Café Zeitsprung im Museumsinnenhof. Um sich immer an ihren Besuch in einer römischen Stadt zu erinnern, können Besucher Fotos an der Fotostation mit römischer Kulisse machen.

 

Zirkus in der Bibliothek

Eine der kostbarsten Handschriften aus dem Mittelalter ist das Ada-Evangeliar, welches während der Museumsnacht in der Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier zu sehen sein wird. Das berühmte mittelalterliche Evangelienbuch ist vollständig mit goldener Tinte auf Pergament geschrieben und wird ansonsten im Tresor aufbewahrt. Unter dem Titel „kurz und bündig“ präsentieren die Gästeführer in einer spannenden Zeitreise kostbare Handschriften von höchstem Wert und internationalem Rang. Zu zwei Terminen verwandelt sich der Lesesaal zum Zirkustheater für Groß und Klein. Hier wird  mit Theater, der Kunst des Geschichtenerzählens und diversen Zirkustechniken wie Jonglage, Rola-Bola, Zaubertricks und Seiltanz eine Fantasiewelt geschaffen. In der etwa einstündigen Geschichte wird ein kleines Wunder erzählt, die Entstehung eines Buches.

Praktisch kreativ werden kann man im Kunstatelier „ARTistin der Kirche“ bei dem die Besucher unter Anleitung von Holzschnittkünstlerin Josiane Ginter die großformatige Ada anfertigen können. Während des gemeinsamen Druckens wird eine Serie von Fotos gemacht, um sie anschließend in einen Film zu verwandeln. Einen Einblick in die vielfältigen Arbeitstechniken ihrer Restaurierungsarbeiten bieten die beiden Goldschmiedinnen Dorothé Irsch und Anna Schuh.

 

Das Kombiticket für die 13. Trierer Museumsnacht kostet 8 Euro und beinhaltet den Eintritt in alle fünf Museen, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

PDF: Das komplette Programm zum Download