Digitale Angebote der aktuell geschlossenen Trierer Museen

Auch wenn die Museen der Museumsstadt aktuell geschlossen sind, laden die Häuser zu digitalen Einblicken ein: Das Rheinische Landesmuseum Trier und das Museum am Dom Trier präsentieren immer mal wieder Ausstellungsstücke oder „Kulturhappen“ in den Sozialen Medien, das Museum Karl Marx-Haus Trier zeigt Bilder seiner Dauerausstellung und die Stadtbibliothek Trier präsentiert regelmäßig ihr „Buch des Monats.“ Persönlich wird es im Stadtmuseum Simeonstift Trier, hier präsentieren MItarbeiter*innen ihre ganz eigenen Lieblingsobjekte. Es lohnt, den Seiten hier bei facebook, bei instagram oder auch twitter zu folgen.
Und die Vorfreude auf bessere Zeiten wächst!

#closedbutopen #museumfromhome #museummoments
#KulturGegenCorona #flattenthecurve #trier #coronatrier #trierbleibtzuhause

 

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Internationaler Museumstag in der Museumsstadt Trier

Rheinisches Landesmuseum, Museum am Dom, Museum Karl-Marx-Haus, Schatzkammer der Stadtbibliothek und Stadtmuseum Simeonstift laden am Sonntag, 17. Mai 2020, von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt in ihre Häuser ein.

Die fünf Museen der Museumsstadt Trier beteiligen sich wie in jedem Jahr wieder am Internationalen Museumstag und bieten ein rundes Programm mit Führungen, Workshops und Kinderaktionen an – für die ganze Familie. Zu sehen sind außerdem die Dauerausstellungen und aktuelle Sonderausstellungen.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Ihre fünf wissenschaftlich arbeitenden Museen bewahren das historische und künstlerische Erbe und präsentieren in modern gestalteten Ausstellungsräumen ein breites Themenspektrum zur Geschichte und zu berühmten Persönlichkeiten der Stadt. Kunst-, Kultur und Stadtgeschichte lassen sich im Stadtmuseum Simeonstift erforschen, entdeckt werden kann das barocke Geburtshaus von Karl Marx. Das Museum am Dom wartet mit einmaligen spätantiken Deckengemälden auf. Die Antike kann anhand der hochkarätigen archäologischen Sammlung des Rheinischen Landesmuseums erlebt werden. In der Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier warten bibliophile Schätze von höchstem Wert und internationalem Rang auf ihre Erkundung.

Der Internationale Museumstag

Der Internationale Museumstag wurde 1977 vom Internationalen Museumsrat ICOM ins Leben gerufen und wird seit 1978 gefeiert. Seit 1992 wird der Tag von einem jährlich wechselnden Motto begleitet. 2020 lautet das Motto: „Das Museum für alle – Museen für Vielfalt und Inklusion“

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Winterferien im Museum

Zwei Trierer Museen bieten in den kommenden Winterferien spezielle Aktivitäten für Kinder an. Im Rheinischen Landesmuseum Trier können Kinder an einem Vormittag erfahren, wie schon die Römer Feste gefeiert und sich verkleidet haben. Im Stadtmuseum Simeonstift findet ein einwöchiger Kurs statt, in dem Papier geschöpft wird.

Rheinisches Landesmuseum Trier: Tolle Tage in Trier – wie die Römer Feste gefeiert haben

„Tolle Tage in Trier“ – ein römischer Grabstein mit ‚Festmahl‘ im Kreis der Familie. Foto: © GDKE – Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer

Unter dem Motto „Tolle Tage in Trier – wie die Römer Feste gefeiert haben“ lädt das Rheinische Landesmuseum am Mittwoch, 19. Februar, von 10 bis 13 Uhr, zum Winterferienprogramm für Kinder von 8-11 Jahren ein. Bereits zur Römerzeit sah der Kalender viele Feste vor. Herren verkleideten sich als Sklaven und Sklaven als Herren, so feierten die Römer die Saturnalien, eine Art Karneval am Jahresende. Wir machen uns auf die Spurensuche wann, wo und wie die Römer in Trier gefeiert haben. Was waren trendige ‚Party-Outfits‘? Welche Musik spielte man? Und welche Snacks wurden beim Festmahl gereicht?

Darüber hinaus lernen Kinder die öffentlichen Orte des römischen Triers kennen, wo große Menschenmengen die Spektakel im Amphitheater und im Circus feierten. Im Anschluss gestalten wir unsere eigene römische Maskerade. Das Programm kostet 8,00 € p. P. inklusive Eintritt und Material. An dem Vormittag können maximal 15 Kinder teilnehmen. Eine telefonische Anmeldung unter 0651 9774-0 ist erforderlich.

Stadtmuseum Simeonstift: Papierwerkstatt im Stadtmuseum

Kreatives Stadtmuseum. Foto: © Natalie Boden

In den Winterferien lernen Kinder ab 6 Jahren vom 17. bis zum 21. Februar, wie aus unscheinbarem Material farbenfrohe Kunstwerke entstehen: Unter fachkundiger Anleitung stellen sie aus Altpapier mit dem Verfahren des Handschöpfens neue Papiere her. Durch die Einarbeitung von getrockneten Pflanzen und bunten Schnipseln entstehen viele spannende Farben und Formen. Anschließend werden aus dem geschöpften Papier eigene Bilder und Collagen gestaltet. Inspiration finden die Kinder bei kurzweiligen Rundgängen durch das Museum. Der Kurs findet an den fünf Tagen jeweils von 9 bis 13 Uhr statt und kostet 65, 00 € p. P. inkl. Material. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0651 718-1452 oder per Mail an museumspaedagogik@trier.de.

 

Öffnungszeiten der Trierer Museen in den Winterferien

Die fünf Häuser der Museumsstadt Trier sind in den Winterferien regulär geöffnet. Zu diesen Zeiten können die Ausstellungen besucht werden:

  • Rheinisches Landesmuseum Trier: Dienstag bis Sonntag,10-17 Uhr
  • Stadtmuseum Simeonstift: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
  • Museum am Dom: Dienstag bis Samstag 9-17 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr
  • Museum Karl Marx-Haus: Montag 14-17 Uhr, Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr
  • Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr
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Kennen Sie Trier? Führungen von Bettina Leuchtenberg per Pedes und Velo

Foto: Marcus Stölb

Bettina Leuchtenberg, Autorin der Architekturgeschichten und Sprecherin der Podcastst unter www.architektur-podcast.de, bietet Führungen durch Trier an. Sie finden im Rahmen der regelmäßigen Führungen und Veranstaltungen des Stadtmuseums Simeonstift Trier statt.

Aktuelle Termine:

Sonntag, 19. April 2020, 11:30 Uhr: Kennen Sie Trier? Fahrradtour zu ausgewählter Stadtarchitektur. Treffpunkt: Stadtmuseum Simeonstift Trier, Eintritt: 6,-€ . Dieser Termin fällt leider aus.

Dienstag, 26. Mai 2020, 19:00 Uhr: Kennen Sie Trier? Spaziergang zu besonderer Stadtarchitektur. Treffpunkt: Stadtmuseum Simeonstift Trier, Eintritt: 6,-€

Außerhalb dieser Termine können im Stadtmuseum auch individuelle Führungen gebucht werden. Kontakt und Konditionen unter: https://www.museum-trier.de/veranstaltungen/individuelle-fuehrungen/

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Katalog zum Prix d’Art Robert Schuman veröffentlicht

Ab sofort ist der Katalog zum Prix d’Art Robert Schuman erhältlich – mit ausführlichen Infos zu den 16 Künstler*innen aus den Quattropole Städten Trier, Luxembourg, Metz und Saarbruecken. Die Texte zu den Trierer Prtotagonsit*innen stammen von Bettina Leuchtenberg. Vielen herzlichen Dank an das Team im Stadtmuseum Simeonstift Trier, das mich als Kuratorin für Trier bestens beraten, unterstützt und begleitet hat. Das gilt auch für die Kolleginnen in der Villa Vauban und dem Cercle Cité. 

Merci pour tous!

Der Katalog ist in den beiden Ausstellungsorten und im Stdtmuseum Simeonstift erhältlich.

Im Dezember erschienen: die aktuellen egp news

Die 2. Ausgabe der egp news im Jahr 2019 ist erschienen. Bettina Leuchtenberg hat einen großen doppelseitigen Report geliefert: Unter dem Titel „CASTELNAU MATTHEIS WIRD GRÜN, LUFTIG UND NATURNAH“  wirft sie sie nochmals einen Blick auf den neu enstehenden Stadtteil Castelnau und macht anschaulich, wie wir uns die Erweiterung von Feyen vorstellen können.

Linktipp:

Die egp news 2 | 2019

Hans Proppe (1875-1951) – Ausstellung über den Trierer Visionär, Gestalter und Lebensreformer in der Bibliothek der Bauhaus-Universität Weimar

Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar zeigt Ausstellung aus der Partnerstadt Trier

Vom 29. November 2019 bis zum 18. Januar 2020 zeigt die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar die in Trier konzipierte und gezeigte Ausstellung „Hans Proppe: Visionär, Gestalter und Lebensreformer“, die 2017/18 bereits im Stadtmuseum Trier zu sehen war. Sie würdigt eine ungewöhnliche Gestalterpersönlichkeit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, dem 29. November 2019 um 17:00 Uhr statt.

Hans Proppe (1875-1951) war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig.

In den Jahren 2013 und 2014 haben die Nachkommen Hans Proppes einen großen Teil des privaten Nachlasses in die Hände des Stadtmuseums Simeonstift Trier gegeben. Zahlreiche Fotografien, Zeichnungen, Postkarten, Schriftstücke und Briefe ermöglichen damit einen tiefergehenden Blick auf Hans Proppe, der das Kulturleben zu Beginn des letzten Jahrhunderts – zur den Hochzeiten des Bauhaus –  in Trier um viele Facetten reicher gemacht hat. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Stücke, mit denen das Leben und Wirken des Trierer Avantgardisten in dem ländlich geprägten Vorort Trier-Euren lebendig wird.

Vieles, was vor 100 Jahren modern und innovativ war, ist auch heute noch Thema. Hans Proppes Weltanschauung beinhaltete neben Mazdaznan, Vegetarismus und anderem auch das Gemeinschaftserlebnis und -leben mit Freunden und Kollegen in seinem Haus im Grünen, Zentrum einer selbst organisierten Künstlerkolonie.

Die Gemeinsamkeiten zur aktuellen Urban Gardening-Bewegung, dem gemeinsamen Wohnen und Leben in Baugruppen, Kommunen oder das Arbeiten in Künstlerkollektiven sind zwar immer noch Alternativen zum Mainstream, aber durchaus lebendig.

Dass die Ausstellung als Wanderausstellung im Bauhausjahr in Weimar gezeigt werden kann, ist der Idee und Vermittlung des Weimarer Kurators Michael Siebenbrodt zu verdanken. Als finanzielle Förderer für diesen Ausstellungsexport konnten die Sparkasse Trier und die Sparkasse Mittelthüringen gewonnen werden.

 

Erste Einblicke in den Prix d’Art Robert Schuman: Presse, Einladung und Flyer

Als Kuratorin für die Stadt Trier freue ich mich, schon heute einen kleinen Einblick in die Ausstellung „Prix d‘art Robert Schuman 2019“ teilen zu können. Das monatlich erscheinende Magazin der Stadt Luxemburg „City“ stellt in seiner aktuellen Ausgabe Kurator*innen und Künstler*innen der vier Quattropole-Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier vor. Die Ausstellung ist 2019/2020 in der Villa Vauban und im Cercle Cité in Luxemburg zu sehen.

Hier der Link zum Magazin: City, November 2019

Einladung zur Vernissage

 

Flyer zur Ausstellung

Unlösbar. Lesung mit Thriller-Autor Jem Saylor

Trier. Am Donnerstag, dem 26. September liest Jem Saylor um 20 Uhr bei GustoAntico aus seinem Thriller „Unlösbar“. Hierin wird ein Berater in das vom Krieg zerrüttete Bosnien der 1990er Jahre geschickt. Es stellt sich heraus, dass seine Aufgabe, eine Risikoanalyse zu erstellen, riskant und lebensbedrohlich ist. Er gerät in eine Odyssee durch ganz Bosnien, in der sich kriminelle Machenschaften, persönliche Glücksgefühle, brutale Gewaltszenen und ekstatische Momente in schwindelerregendem Tempo abwechseln.

Jem Saylor wurde 1970 in Australien geboren, ist in Deutschland aufgewachsen und hat an der Universität Trier Wirtschaftswissenschaften studiert. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit als Consultant leitete er diverse umfangreiche Projekte von global tätigen Entwicklungsbanken. Die Idee zum vorliegenden Buch entstand in den Jahren 2000 bis 2007, als er für den Aufbau von Bankenstrukturen in die vom Krieg zerstörten Regionen des ehemaligen Jugoslawiens entsandt wurde.

Die Veranstaltung findet bei Gusto Antico bei Vali in der Gartenfeldstraße 23 statt, der Eintritt ist frei. Am Freitag, dem 18. Oktober um 16:30 Uhr liest Jem Saylor auf der Frankfurter Buchmesse in der Frankfurt Authors Corner.

 

PDF: Plakat für Download, Ausdruck & Aushang 🙂

bauhaus – form und reform

bauhaus – form und reform. So lautet der Titel zur Landesausstellung im Landesmuseum Mainz, die am 15. September 2019 startet. Für den Katalog zur Ausstelluhng hat Bettina Leuchtenberg von der textschnittstelle einen Essay beigesteuert.

Bibliografische Angaben zum Katalog

bauhaus – form und reform
von der reformbewegung zum wohnen mit ikonen
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.)
bearbeitet von Eva Brachert
192 Seiten, 154 Abbildungen
20 x 21 cm, gebunden
Erschienen im E.A. Seemann Henschel Verlag Leipzig
Museumsausgabe 25,00 Euro
ISBN: 978-3-86502-426-8

 

Zur Ausstellung

Walter Gropius gründete 1919 in Weimar die Hochschule für Kunst und Architektur, an der das Bauhaus-Design entstand. Der Katalog zur Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ zeigt, welche Vorläufer es gab und wie die Entwicklung der legendären Kunstgewerbeschule verlief. In der Publikation werden sowohl Alltagsgegenstände der bekannten deutschen Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld und Marianne Brandt, als auch Objekte von Architekten und Designern wie dem Belgier Henry van de Velde oder dem Deutschen Egon Eiermann präsentiert.
Der Katalog enthält darüber hinaus Essays, die den Ursprung der Bauhaus-Idee skizzieren und weiterverfolgen bis zu den Wohn-Ikonen der Gegenwart. So werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gestaltungsideen der vergangenen 100 Jahre in dem Bildband dargestellt, der auch als Begleitbuch in der Ausstellung gedacht ist.
Mit Objekten u. a. von: Alvar Aalto, Peter Behrens, Theodor Bogler, Marianne Brandt, Christian Dell, Erich Dieckmann, Egon Eiermann, Marguerite Friedlaender, Walter Gropius, Otto Lindig, Gerhard Marcks, Ludwig Mies van der Rohe, Oskar Schlemmer, Henry van de Velde, Wilhelm Wagenfeld.

Weblink zur Ausstellung